Ist der Reiz beim Muskelwachstum entscheidend?

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6 Antworten

reduktionssätze oder drop sets wie man sie auch nennt (gewichte reduzieren am schluss des satzes) sind eine intensitätstechnik, welche für anfänger ungeeignet (und vor allem unnötig) ist.. wenn der hase tot ist, schiesst du ja auch nicht nochmals drauf ;) wenn du noch nicht fortgeschritten bist (und das vermute ich mal), verlängern drop sets nur unnötig die regeneration, beim aufbau helfen sie aber nicht. nicht vergessen, das pump-gefühl im training sagt nichts über die qualität des trainings aus. drop sets sind z.b. auch hilfreich, um plateaus (stagnation) zu überwinden, aber im ersten jahr kraftraining treten solche selten auf. schau lieber darauf, dass du die gewichte regelmässig steigern kannst (bei gleich sauberer ausführung)

eine minute pause ist im übrigen auch keine allgemeingültige regel. vielmehr gilt, auf sein eigenes körpergefühl zu hören. wenn man aber schon richtlinien erstellen will, dann gilt wohl eher 2-3 minuten für schwere grundübungen und 1.5-2 minuten für isos..

das mit den trainingsfreien tagen hast du schon gut raus: "nach gefühl". mit zwei tagen bist du aber schon mal nicht schlecht bemessen. interessant wäre auch noch zu wissen, ob du nach gk oder nach einem split trainierst.

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hallo yesandno, dass du deine muskeln gut ausruhst ist sinnvoll und auch notwendig ! wenigstens hast du dass schonmal geschnallt im gegenzug zu sehr viel andren hier im forum. wenn du denkst,dass die 2.methode dich weiterbringt,dann behalte sie bei ! pauschal kann man sowas nicht beantworten,weils bei manchen eben funktioniert und bei manchen eben nicht.falls du aber dennoch was andren versuchen solltest dann les dich mal in "pyramidentraining" ein,was auch sehr gut sein soll.allerdings,....wieso was andres versuchen,wenn du ja schon weist,mit welcher methode du am besten klarkommst. ;)

viel glück

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Ja richtig, der Reiz ist entscheidend, deshalb würde ich immer mehrere Methoden nutzen, nie eine, auch nicht deine zweite. Das beste Training heisst: ständig wechseln.

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Hi,

der Reiz ist entscheidend! Die erste Methode ist für deine Zielerreichung die sinnvollere, allerdings musst du die Betonung der Exzentrik und eine langsame konzentrierte Übungsausführung beachten.

Zudem spielt es eine nicht unbedeutende Rolle, wirklich bis zum Muskelversagen zu arbeiten... Bodybuilder- Standard- Spruch: No pain, no gain!

Nichtsdestotrotz ist es richtig, die Trainingsmethode und Übungen immer wieder mal zu wechseln, um optimale Ergebnisse zu erzielen. "Periodisierung" ist das Stichwort!

Gruß

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So ganz weiß man wohl immer noch nicht, wie das genau mit dem Muskelwachstum funktioniert.

Der aktuelle Stand nach meinem Wissen ist, daß der mechanische Reiz das wesentliche Signal für den Muskel ist, zu wachsen. (google > "mechanischer Pathway"+ "Hypertophie").

Erst an zweiter Stelle käme der sog. "metabole Pathway". Das wäre das, was Du tust, wenn Du versuchst dem Muskel in jedem Satz möglichst zu erschöpfen. Was im "Methode 2 noch ausgeprägter ist als bei Methode 1.

Demzufolge würde ich nicht sagen, daß es nun unbedingt ein Zeichen für einen optimalen Wachstumsreiz ist, wenn Du die Erschöpfung noch Nachts im Bett spürst.

Viel wichtiger wäre, neben einer korrekten Ausführung der Übung, die sukzessive Progression des Widerstandes.

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Also jetzt Gegenfrage: wenn du beide Methoden ausprobiert hast, musst du doch wissen was bei dir besser funktioniert. Oder!?

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