Ist das Gewichtheben (Reißen/Stossen) hemmend für das Tennis?

2 Antworten

Ich frage deswegen, weil ich mal einen Bericht gelesen habe über Martina Navratilova, die zu ihrer Jugend recht pummelig war. Durch einen spezifischen Diet- und Kraftaufbauplan konnte sie ihre Fitness enorm steigern. Unter anderem fiel auch das Gewichtheben unter das Programm.

Wie man weiß, waren die Athleten im ehemaligen Sowjetblock dem Gewichtheben alles andere als abgeneigt. Schaut man sich die heutigen Frauen im Damentennis näher an, so wird man auch bei ihnen das Gewichtheben im Trainingsprogramm wiederfinden, weil da ja auch die Schnellkraft trainiert wird.

Also meiner Meinung nach ist das Gewichtheben ein essentieller Punkt im Trainigsplan, der natürlich dosiert durchgeführt werden muss!

Meine Frage hat sich aber eher auf die anatomischen Gesichtspunkte bezogen. Also inwiefern z.B. auf muskulärer Basis das Gewichtheben, in Kombination mit Schwimmen, sich negativ auf das Tennisspiel auswirken könnte. Dabei meine ich nicht, in Form von Muskelpaketen. Es ist klar, dass zu viele Muskeln eher behinderlich für das Tennis ist. Wobei man dies auch nicht relativieren kann. Da muss man sich bloss mal Venus Williams anschauen ;-)

Perdon. Ich meinte natürlich Serena Williams!

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Primär sollte immer die Sportart vorrangig trainiert werden die man ausübt. Als Tennisspieler sollte man demnach auch sein Augenmerk auf das Trennistraining richten, denn hier möchte man sich ja verbessern und das erreichst du nur über das spezifische Training. Es spricht nichts dagegen in der Winterpause als Ausgleich ein Krafttraining zu machen, welches auch das Gewichtheben in Form von Stossen und Reissen beiinhaltet. Startet die Tennisssaison aber wieder dann würde ich den Ausgleichssport etwas reduzieren und mich ganz dem Tennisspielen widmen.

Tipps und Tricks für Maximalkraft. (Bankdrücken)

Hallo Community.

Habt ihr ein paar Tipps oder Vorschläge, wie ich mein Training speziell für die Maximalkraft im Bankdrücken verändern kann? Ich habe schon auf Youtube und in einigen Foren gesucht, weil es ja ratsam ist aus mehreren Quellen sein Wissen zu erlangen.

Ursprünglich habe ich mit dem 5x5 System gearbeitet, dann hatte ich etwa einen Monat Pause, wegen einer schweren Halsverletzung und habe dann praktisch systemlos wieder angefangen.

Mitlerweile sieht es so aus, dass ich mich mit 3-5 Sätzen warm mache, bei denen ich das Gewicht jedes Mal steigere und dann probiere einen meiner "schweren" Rekorde zu brechen. Das kann mein höchstes triple, double oder auch mein 1wdh Maximal-gewicht sein. Danach mache ich meistens noch 3 Sätze mit einem Gewicht, mit dem ich 5-8wdh schaffe und am Schluss probiere ich 1 oder 2 "leichte" Rekorde zu brechen. Wenn ich dann noch nicht genug habe, kommen noch 2 explosive Sätze mit wenig Gewicht oder Engbankdrücken. Das ganze mache ich jeden zweiten Tag.

Alles in allem hat mein Training eine relativ hohe Intensität, mit über 10 Sätzen auch ein sehr großes Volumen und die Trainingsfrequenz ist mit jedem zweiten Tag auch relativ hoch. Muskelkater bekomme ich nicht. Ledigliche ein leichtes Ziehen im Muskel, wenn ich den am nächsten Tag stärker belaste.

Im Grunde ist es in meinen Augen ein komplett systemloses Training, bei dem ich probiere alles mit einzubringen. Sprich Maximalkraft, Kraftausdauer, Schnellkraft.

Trotz dieses "Systems" habe ich mich auf eine Maximalleistung von 135Kg (Raw) hoch gearbeitet, bei einem Körpergewicht von 90Kg. Eigenlob stinkt zwar, jedoch bin ich darauf schon ein wenig stolz :-)

Ich habe vor, dieses Jahr in der A-Jugend bis 93Kg im Kraftdreikampf, speziell dem Bankdrücken, zu starten. Ich würde gerne mein Training für die Maximalleistung verändern.

Hättet ihr hierfür Tipps?

Ich bin derzeit 17 Jahre und 7 Monate alt und trainier ca seitdem ich 16 geworden bin intensiv.

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