Ist beim Wasserball die Schwimmtechnik anders als bein normalen schwimmen?

2 Antworten

Nicht nur auf Grund der kurzen Sprints, sondern auch weil Du beim Wasserball die Mitspieler und die Gegner beachten mußt, wird meist mit dem Kopf ober Wasser geschwommen. Außerdem darfst Du nicht mit dem Ball in der Hand schwimmen, sondern er wird zwischen den Armen vor dem Kopf mitgenommen (auch Wasserballerkraul genannt). Du mußt also einerseits das Schwimmen mit dem Kopf ober Wasser üben, außerdem noch Richtungswechsel und das schnelle Lossschwimmen aus dem Wassertreten heraus. Beim normalen Schwimmen mußt Du nur möglichst gerade schwimmen, hast die Wenden und den Start und kannst Dich ganz auf die Wasserlage und Technik konzentrieren, es ist auch kein Gegner in deiner Bahn. Zu Beginn probier nur einmal mit einem Ball eine ganze Länge zu schwimmen, ohne ihm in die Hand zu nehmen. Wenn das funktioniert, kannst du versuchen mit Richtungsänderungen zu schwimmen, Du mußt ja den Gegenspielern ausweichen können und dann kommt noch das Zuspielen des Balls zu deinen eigenen Mitspielern. Unterschätze nicht den Kraftaufwand, den Du für das Schießen und Passen brauchst - beim Wasserball hast Du nicht viele Erholungspausen, es ist eher mit Handball als mit Fußball zu vergleichen und durch das Wasser noch anstrengender.

Beim Wasserball kommt es ja auf reaktionsschnelle Bewegungen an und daher wird eigentlich ausschließlich gekrault. Man macht ja auch meist kurze, schnelle Sprints. Dahingehend ist die Technik der bei einem Kraul-Rennen schon sehr ähnlich

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