Inwiefern sollte der Biorhythmus beim Training beachtet werden

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4 Antworten

Das mit dem Biorhytmus ist so eine Sache. Mit Sicherheit ist deine Leistung und vor allem das Wohlbefinden abhängig von deinem Biorhytmus, jedoch würde ich dies jetzt nicht überbewerten, denn Wettkämpfe und Veranstaltungen finden nun mal zu bestimmten Zeitpunkten statt und da hilft es dir auch nicht weiter, wenn du dich zu diesen Zeiten dann in einem Byorhytmischen Loch befinden würdest. Darüber hinaus müßtest du deinen Biorhytmus erstmal analysieren lassen. Auf der anderen Seite paßt ein Sportler automatisch seine Traininsgintensität seinem Wohlbefinden an. Du spürst an den einzelnen Traininsgtagen schon nach einigen Minuten/Einheiten ob es gut läuft oder nicht. Und wenn du dann in der Lage bist dein Training der Situation anzupassen, bist du in meinen Augen auf dem richtigen Weg.

Anfang des 20. Jahrhunderts fand der Arzt Dr. Wilhelm Fliess bei seinen Patienten Parallelen in ihren biologischen Rhythmen. Körperlich, emotional und geistig aktive Phasen wechselten sich mit passiven Phasen ab. Dr. Fliess konstituierte darauf hin in Zusammenarbeit mit dem Psychologen Hermann Swoboda die Theorie vom Biorhythmus, dem er Perioden von Hochs und Tiefs von unterschiedlicher Länge in den genannten Bereichen zugrunde legte. Er konnte den Biorhythmus so mit Hilfe einer grafischen Darstellung von Kurvenverläufen verdeutlichen und individuell berechnen.

Wissenschaftlich ist die Existenz eines Biorhythmus bis heute nicht belegt, weshalb fraglich bleibt, ob er bei der Erstellung von Trainingsplänen für Sportler berücksichtigt werden sollte oder nicht.

Als nützlich erweisen könnte sich die Beachtung des Biorhythmus bei der Ermittlung der sportlichen Leistungsfähigkeit, falls tatsächlich ein Zusammenhang zwischen den körperlichen, emotionalen und geistigen Hochs im Rahmen des ermittelten Biorhythmus und der sportlichen Leistungsfähigkeit besteht. In diesem Fall könnten Sportler wesentlich effektiver und vorausschauender Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit steigern, indem sie Tiefphasen im Biorhythmus umgehen und dagegen ihre Hochs optimal nutzen.

Zumindest ist nicht zu leugnen, dass für optimale sportliche Leistungsfähigkeit Komponenten wie körperliches und seelisches Gleichgewicht unverzichtbar sind: Nur wenn Gesundheit auf allen Ebenen vorhanden sind, können Technik, Taktik und Kondition langfristig gewinnbringend entwickelt werden. Und dass sich für den Erhalt einer umfassenden Gesundheit Ruhephasen mit Trainingsphasen abwechseln müssen, gesunde Mischkost von Vorteil ist und auch die Seele ihr Recht bekommen muss, ist empirisch bestätigt. Am Ende muss jeder Sportler für sich herausfinden, ob die Beachtung seines Biorhythmus ihm im besonderen Maße dabei hilft gesund zu bleiben und seine sportliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder gar zu steigern. (diverse Internetquellen)

Ich glaube nicht, dass man sehr auf den Biorhythmus achten kann. Wenn feste Trainingszeiten bestehen, bestimmen diese, wann man aktiv ist. Und auch die Wettkampfzeiten richten sich nicht danach, sondern unterliegen anderen Bedingungen. Und wenn man immer nach Biorhythmus trainiert, hat man vielleicht das Pech im Wettkampf weniger fit zu sein, weil man es nicht gewohnt ist, zu dieser Tageszeit Spitzenleistungen zu bringen.

Man sollte diesen Punkt nicht überbewerten, es gibt auch bislang keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, zumal sich Wettkampfkalender auch nicht an den Biorhythmus der Sportler orientieren.

Ich glaube auch aus eigener Erfahrung nicht, dass es einen nennenswerten Einfluss auf meine Form hat. Demzufolge müsste ich regelmäßig unterschiedliche Leistungen erbringen.

Da ich aber mein Training über eine Auswertungssoftware analysiere und bislang keine nennenswerten Schwankungen beobachtet habe, die auf einen Einfluss des Biorhythmus' schließen lassen können, gehe ich davon aus, dass er keinen Einfluss auf mich hat.

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