instinktives training vs Trainingsplan-training?

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1 Antwort

Für Anfänger macht es prinzipiell Sinn nach einem Trainingsplan zu trainieren damit Planung u.Struktur ins Training kommt zzgl kann man Übungen/Steigerungsraten/Belastungsnormative usw besser nachvollziehen bes. bei Stagnation u. Periodisierung (Fortgeschrittene) um sinnvoller planen zu können

Übungen am Anfang hin und her zu wechseln ist ein guter Weg als Anfänger zu stagnieren, (bes. beim erlernen  der  komplexen freien GÜ).

Anfänger können sich am Anfang rel. schnell über indiv. progressive Gewichtsteigerungen (incl. Stabilisierungsphase) im Hypertrophiebereich steigern u. somit Reize setzen, bei einem sinnvollen Volumen.

Man sollte immer in versch. Wdh Bereichen trainieren, 5-8 Wdh um Spannungsreize zu setzen ( bei GÜ) , 9 bis 15 Wdh um Ermüdungsreize zusetzen (bei Isos). Der Wdh Bereich richtet sich auch nach der Übung nebst Gelenkbelastung.

Ist diese Vorgehensweise später  ausgereizt u. ein gewisses Kraftniveau erreicht wird ein Split-Training notwendig dh mehr Umfang ,mehr Übungen somit mehr Volumen um neue Reize setzen zu können zzgl müssen auch dann später die Übungen sinnvoll ausgetauscht werden weil eine progressive Gewichtssteigerung nur noch sehr langsam möglich ist.

Als Fortgeschrittener der Jahrelang trainiert u. Erfahrung hat, ist ein indiv. autogelutatives instinktivies Training durchaus sinnvoll u. angebracht allerdings wird /sollte/ muss auch auch bes.auf diesem Level nach einem gewissen Struktur vorgegangen werden, ob man alle Daten im Kopf hat oder diese aufschreibt ist indiv.

Gruss S.


MaBau 28.05.2015, 07:41

Setpoint, danke für die tolle Antwort - dem ist nichts mehr hinzuzufügen! :)

Martin

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