In wieweit kann ein Fitnessbike im Gelände mit einem MTB mithalten?

2 Antworten

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Pauschal ist Deine Frage nicht zu beantworten, es hängt von Deinen Fahrkünsten ab.

Tendenziell hat ein Fitness-Bike in bestimmten Situationen gewisse Nachteile, in erster Linie durch die größeren Laufräder in 28 Zoll, die im Gegensatz zu den 26 Zoll großen Laufrädern am Mountainbike in sehr unebenem Gelände etwas sperrig wirken können.

Außerdem ist die Geometrie etwas anders, mitunter hast Du Schwierigkeiten mit der Bodenfreiheit, weil das Tretlagergehäuse beim Fitness-Bike üblicherweise niedriger angebracht ist, so dass man möglicherweise in bestimmten Situationen mit dem Kettenblatt aufsetzen kann. Das wird aber eher in Grenzsituationen vorkommen.

Mit einem Fitness-Bike kommst Du durchaus auch im Gelände gut klar, trotz fehlender Federung. Die kann sogar zum Vorteil werden, weil man durch die starre Gabel das Rad besser kontrollieren kann, wenn auch das Ganze weniger komfortabel ist.

Letzten Endes hängt es von Deinen Fähigkeiten ab. Wenn Du etwa ein Fitness-Bike gut steuern kannst, dann wirst Du besser im Gelände klar kommen als jemand, der mit dem Mountainbike nur Probleme hat.

Jedes hat ist ausreichend für den vorgesehenen Einsatzzweck. Natürlich gibt es hier auch Überschneidungen, aber auf Dauer gesehen kann ein Fitnessbike im Gelände nicht mit einem Mountainbike mithalten. Allerdings muss man nun auch genau wissen, wie die von dir gemeinten Feld- und Wladwege beschaffen sind. So pauschal kann man deine Frage nicht beantworten.

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