In welchem Pulsbereich laufe ich bei Bluthochdruck als normaler Jogger am sinnvollsten?

2 Antworten

Der max. Pulsbereich sollte dann auch bei diesen 155 HF bleiben, wenn es dein Arzt so angeordnet hat. Ich würde dir für das Training auf jeden Fall längere Strecken empfehlen zur Schaffung einer guten Grundlage, da mit einer besseren Grundkondition automatisch auch der Puls mit der Zeit tiefer wird. Damit senkt sich auch dein Bluthochdruck beim Laufen, da sich dein Körper ja besser auf die körperliche Belastung einstellt. Diese 135 HF wirst du vermutlich auch haben, wenn du länger als eine Stunde läufst. Also Strecken, verlängern (bis max. 2 Stunden) bei gleichem Puls, wenn dein Körper sich daran gewöhnt hat, kann man auch mit Hilfe des Arztes die Medikamente reduzieren. Wichtig!!!!! Nicht nur Laufen, sondern auch Schwimmen und ein bisschen Krafttraining nicht vergessen. Sonst übst du den Sport zu spezifisch aus, und wirst andere muskuläre Mängel spüren, wenn du zuviel läufst.

Auch Dir lieben Dank für Deinen Rat. Aber so viel Zeit fürs Training (4 x ca. 2 Stunden laufen und 2 x ca. 1 Stunde Krafttraining) kann ich nicht in meinem Wochenplan, da ich noch berufstätig bin, unterbringen. Sollte ich dann lieber auf 3 x Laufen (2 x ca. 2 Stunden und 1 x ca. 1 Stunde neben meinem Krafttraining) meinen Trainingsplan umstellen?

0

Du hast von deiner Trainingsgestaltung her schon ein Optimum um deinem Herz-Kreislaufsystem etwas Gutes zu tun. Der Puls von 135 ist ebenfalls gut. Du mußt bedenken das deine Blutdrucktabletten den Puls von vorne herein schon senken. Wenn dein Arzt die Vorgabe macht das dein Pulsmax = 155/min. betragen darf, dann kannst du dich von der Intensität her da auch schon mal rantasten. Wichtig ist das du dich körperlich dabei gut fühlst. Darüber hinaus bist du als ehemaliger Wettkampfsportler auch schon dementsprechend trainiert. Beim Krafttraining solltest du etwas Vorsicht walten lassen. Hier also nicht mit zu schweren Gewichten arbeiten und vor allem keine Pressatmung anwenden. Man weiß heutzutage zwar das ein moderates Krafttraining sich auch positiv auf Blutdruckpatienten auswirkt, jedoch hast du gerade bei einem sehr starkem Kraftaufwand Blutdruckspitzen die für einen Blutdruckpatienten auf Dauer nicht förderlich sind. Leider ist Bluthochdruck oftmals eine genetisch oder erblich bedingte Erkrankung. Da kannst du unter Umständen noch so gesund leben, wenn dies in deinen Genen liegt...Unter Umständen kannst du über deine Ernährung noch was zur Blutdrucksenkung beitragen. Omega 3 Fettsäuren und einige Aminosäuren haben gezeigt das diese sich günstig auf den Blutdruck auswirken können. Von deinen Trainingsangaben her sehe ich dich sportlich schon gut eingestellt. Noch mehr Training wird dir da vermutlich keine weitere Verbesserung bezüglich der Blutdruckwerte einbringen.

Vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Rat und Deinen Hinweis auf die Omega 3 Fettsäuren sowie die Aminosäuren. Werde mich da noch etwas schlauer machen müssen. Oder kannst Du mir dazu noch weitere Hinweise geben? Beim Krafttraining verwende ich nur moderate Gewichte zwischen 30 - 50 kg (je nach Gerät). Pressatmung ist bei mir noch nicht vorgekommen. Trotzdem vielen Dank auch für diesen Hinweis.

0

Was möchtest Du wissen?