Immobil und beinamputiert - Wie nur Arme trainieren?

1 Antwort

wenn du damit gerade anfängst, kannst du eigentlich alles machen, denn der Anfang ist immer besser, als garnichts zu tun (wenn man keine groben Fehler einbaut). Wichtig zu wissen wäre für praktische Tipps, welche Haltungen du beim Training einnehmen kannst.

Der Plan ist zuerst mal ok, sowohl von WH- wie auch von Satzzahlen. Ich würde aber irgendwann die reversen Curls gegen eine Bizepsübung mit den KHs austauschen. Du könntest vllt sogar die Ellenbogen vor dem Körper auf irgendwas (Brett) ablegen und dann sowas wie Scott-Curls probieren. Außerdem würde ich ab einer gewissen Eingewöhnungszeit die Gewichte so einteilen, dass du bei einer übung z.B. nur 6-8 WH schaffst und bei der 2. dann ca. 12-15. Also immer variieren sowohl bei den Gewichten und damit WH-Zahlen. Und auch bei den Übungen.

Manchmal ist eine Warnung wie: "du darfst dich nicht zu sehr anstrengen", nur allgemeiner Art. Das heisst, das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme für einen anfänglich labilen Zustand. Sicher will dir niemand zu viel zumuten, lieber zu wenig. Schau also, ob es wirklich so ist, dass du dich nach einer Eingewöhnungszeit nicht doch mehr anstrengen darfst. Ich kann das von hier aus natürlich nicht beurteilen, aber wenn keine konkreten Gründe dafür vorliegen, dann wäre eine Steigerung deiner Anstrengung im Laufe der Zeit möglicherweise nicht gefährlich. Befriedigend ist es allemal, wenn man sich richtig anstrengt. Frage also am besten dazu nochmal denjenigen Mediziner/Physio, der dir das gesagt hat, wie er das meint. Von anderen Personen würde ich solche "Tipps" nicht allzu ernst nehmen.

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