hydraulische Scheibenbremse - Pro und Contra!?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Den meisten von den anderen Nutzern schon geschriebenen Argumenten kann ich nur voll beipflichten - bis auf einen Punkt: die Wartungsarmut der Scheibenbremse.

Ich hab vor 2 Jahren den "Fehler" gemacht, mir für den Alltagseinsatz ein Trekkingbike mit einer relativ guten Scheibe zu kaufen (von Magura), würde das aber heute nicht nochmal tun. Der Grund: Alle paar Wochen schleift oder quietscht die Bremse, weil mir wieder mal jemand beim "Ausparken" aus dem Bikeständer gegen das Vorderrad gerumpelt ist und sich die Bremsscheibe dadurch leicht verzogen hat. Hier ist eine V-Brake wesentlich unkomplizierter - und im Straßenverkehr könnte ich auf die zusätzliche Bremsleistung auch gut verzichten.

Von daher: fürs MTB überwiegen auf jeden Fall die Vorteile der Scheibenbremse, bei einem normalen Straßenrad kann man m.A. nach drauf verzichten.

Hallo Wisconsin, ich kann 0815runner nur zustimmen! Fürs MTB sind Scheibenbremsen fast schon ein muss, fürs Rennrad hat es die mal gegeben aber haben sich, verständlicher weise, nicht durchgesetzt. Die Felgen werden nicht durchgeschliffen und die Bremsleistung bleibt konstant, egal was für ein Wetter ist. Fängst du dir mal einen Seitenschlag ein kannst du ohne Schleifen nach Hause kommen. Eine Wartung ist, bis auf das übliche Belege wechseln, nicht oder nur sehr selten nötig. Was das Gewicht angeht.....das ein oder andere Bier weniger und schon passt es wieder ;-))

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