Hife! Mein Orthopäde nimmt mich nicht ernst!

3 Antworten

Auch von mir gute Besserung! Es ist ja nicht gerade lustig, mit 18 solche Beschwerden zu haben.

An deinem Leiden, das klingt hart, ist nicht der Othopäde schuld. Verantwortlich dafür bist du ganz allein. Der Facharzt kann nur Symptome behandeln und - glaub mir - sich regelmäßig darüber wundern, was ihm so in die Praxis kommt.

Ist dir bewusst, dass dein Körper nicht 2 Wochen sondern vielleicht 2 Jahre braucht, um die Schäden zu reparieren, die du ihm zugefügt hast? Der Schmerz ist dein Freund. Er sagt dir zwei Dinge: 1. Das Gewebe lebt noch (danach tut's nicht mehr weh) und 2. Mach mal locker!

Statt Laufen sind die nächsten Monate vielleicht Wassergymnastik, Schwimmen und (leichtes) Radfahren gut für dich. Übrigens steckt hinter solchen Schäden häufig eine falsche Lauftechnik. Auch daran wirst du arbeiten müssen, um gesund und ohne Schmerzen in 3 bis 4 Jahren mal wieder Marathon zu laufen. Vorher wird das mit der Geschichte nichts.

man natürlich nicht sagen, wie groß die Belastung bzw. scheinbar die Überlastung durch den Marathon war. Aber möglicherweise ist doch eine längere Pause das beste. Allerdings willst du das sicher nicht hören. Leider kann man hier so aus der Ferne keine gute Diagnose stellen. ich würde mir bei einem anderen Orthopäden eine zweite Meinung einholen. Gute Besserung!

Also überleg dir mal: du bist 18, hast kaputte Knie und bist einen Marathon gelaufen und dann gleich weiter trainiert!?

Dein Körper ist ja keine Maschine und braucht von den Strapazen auch Erholung...und nach einem Marathon (wenn man überhaupt gut vorbereitet ist) besonders viel Zeit, um sich davon zu erholen. Und um richtig gut vorbereitet zu sein, braucht es Jahre!

Zu deinem Problem:

Hole dir einerseits eine zweite Meinung ein - eventuell ein MRT wäre auch nicht schlecht. Und dann such dir einen guten Sportphysiotherapeut, der dich wieder herstellt und dich aufs Laufen vorbereitet. Das könnte sich noch Wochen ziehen, wenn du nichts dagegen unternimmst (aktiv!)

Viel Glück jedenfalls mit deinem Vorhaben...drann bleiben, dann läuft's wieder ;-)

Danke! Ja, ich weiß ich habe es übertrieben. Das ist mir jetzt auch klar. Nur leider kann ich es jetzt ja auch nicht ändern. & das ist halt genau der Grund warum ich diese Frage gestellt habe: Ich bin nämlich auch der Meinung, dass ich mal eine aktive Behandlung bräuchte! & nicht nur "Ja, dann mach Pause" -.- Mir ist natürlich auch klar, dass sich eine Pause nicht vermeiden lässt!

0

Schienbeinkantensyndrom oder doch was anderes?

Hallo zu meiner Person. Ich bin Läufer, 29 Jahre alt, BMI normal und letztes Jahr auch meinen ersten Marathon gelaufen. Seit 2-3 Wochen plagen mich Schmerzen im linken Bein (Innenseite am Schienbein ca. 8-10cm über dem Knöchel). Das klingt für mich erstmal eigentlich nach einem klassischen Schienbeinkantensyndrom obwohl ich meinen Laufumfang nicht gesteigert habe und die Schuhe bereits 200km runter haben.

Nach einer Woche Laufpause habe ich mich getraut mal wieder 2km zu laufen um zu testen ob es besser geworden. Aber nix da. Der Schmerz war danach und auch am Tag danach wieder Schlimmer geworden. Von daher habe ich bereits einen Termin bei einem Sportarzt für nächste Woche bekommen.

Wollte aber euch vorher schon einmal fragen ob Ihr ähnliches bei einem Schienbeinkantensyndrom beobachten konntet. Und zwar ist ein stechender Schmerz nach dem Auftreten wenn der Fuß abrollt festzustellen (normales gehen). Dieser ist besonders nach dem Sitzen zu spüren. Manchmal ist dieser auch von jetzt auf gleich komplett weg um wenig später wieder zu kommen. Kühlen, Quark und Wechselbäder habe ich bereits versucht aber mit wenig Erfolg. Ein Druckschmerz ist ebenfalls feststellen wenn man an der besagten Stelle drückt.

Ich würde mich über Antworten von Leuten freuen die bereits ähnliches hatten und mir vielleicht sagen können ob das beim Schienbeinkantensyndrom typisch ist oder es vielleicht doch etwas anderes sein könnte.

Gruss Jackson

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?