Helicopter Trip auf 6000m Höhe? Was passiert?

3 Antworten

Das halte ich nicht für sonderlich gut. 6000 Meter Höhe ist schon ganz schön viel, was für den Körper eine enorme Umstellung bedeutet. Ohne entsprechenden Akklimatisation wird man kaum leistungsfähig sein. Ich kann mich da nur voll und ganz dem Jürgen anschließen, und würde von so einem unternehmen abraten.

Der Körper hält es aus, aber der Aufenthalt sollte nicht von langer Dauer sein, noch sollte man irgendwelchen körperlichen Anstrengungen nachgehen. Gerade durch mangelnde Akklimatisierung bricht nicht nur die Leistungsfähigkeit extrem ein, sondern auch die Regeneration ist stark eingeschränkt. Ab 7000 Metern wird es sogar für bestens akklimatisierte Bergsteiger schwer noch richtig zu regenerieren.

Dies kann sehr gefährlich werden, da der apruppte Höhenunterschied zu dem von Pooky genannten Höhenkrankheitssysmptomen führen und gefährliche Ausmaße annehmen könne. Ein Bergsteiger der einen 8000er bezwingt bewegt sich hier nach und nach in die einzelnen Höhenregionen und aklimatisiert sich darüber hinaus über Pausen auf den unterschiedlichen Ebenen. Der Körper kann sich hier auf langsame Weise an die unterschiedlichen Luftveränderungen anpassen. Dies hast du bei einem Helicopterflug, der dich mal eben in 10 Minuten von 1000 auf 6000 Meter katapultiert nicht. Dieser schnelle Höhenunterschied kann für den Organismus erhebliche Auswirkungen haben. Und wenn man bedenkt das ab 7000 Meter die sogenannte Todeszone anfängt wo die Luft so dünn ist das geistige und körperliche Wahrnehmungen extrem getrübt sind und die Körperfunktionen nicht mehr in vollem Umfang ausgeführt werden können, halte ich so ein Unterfangen schon für bedenklich.

Danke für die Antworten!

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