Hat EPO eine ähnliche Wirkung wie Höhentraining?

2 Antworten

Durch ein Höhentraining kann der Hämatokrit nicht so weit ansteigen, das man über die erlaubte Grenze kommt. Über dieser wird übrigens auch kein positiver Dopingbefund attestiert, sondern offiziell eine Schutzsperre ausgesprochen, um den Sportler vor den Gefahren des verdickten Blutes zu schützen.

Der gesunde Organismus eines Menschen lässt es aber nicht zu, dass er irgendeinen Wachstumsprozess so übersteuert, dass er sich selbst schädigen würde. Das heißt also, durch normales Höhentraining, ohne zusätzliches Doping, kann man nicht positiv getestet werden, dass Blut kann nicht ungesund dick werden und man senkt z.B. den Blutdruck eher als das man ihn erhöht. Wer über Höhentraining mehr erfahren möchte, kann unter www.loxymed.de nachschauen.

Im Falle der künstlichen EPO Gabe zu Dopingzwecken (also in vielfacher Dosierung über den natürlichen Wert hinaus) verhält es sich natürlich anders. Hier besteht durchaus die Gefahr der Überdosierung und damit der teilweise lebensbedrohlichen Nebenwirkungen.

Epo = Erythroprotein ist ein Glykoproteinhormon welches in der Niere gebildet wird und die Bildung der roten Blutzellen anregt. Die roten Blutkörper haben die Eigenschaft Sauerstoff zu transportieren. Während eines Höhentrainings bildet der Körper mehr rote Blutkörperchen um den Sauerstoffverlust in der dünnen Luft auszugleichen. Mehr rote Blutkörperchen bedeutet das mehr Sauerstoff für die Muskelatur zur Verfügung steht. Und da Sauerstoff für eine aerobe Leistung sehr wichtig ist hat dies einen Leistungsanstieg zur Folge. Seit knapp 25 Jahren ist es möglich EPO synthetisch herzustellen. Da es sich kaum vom Körpereigenen EPO unterscheidet war es lange Zeit sehr schwer den Nachweis einer künstlichen Einnahme zu bringen. Mittlerweile ist die Forschung hier aber schon sehr stichhaltig in ihrer Beweisführung geworden. Um einen Nachweis zu erzielen zieht man hier den Hämatrokit-Wert ( Anzahl der roten Blutkkörperchen )heran, der einen gewissen Wert nicht überschreiten darf. Da dieser Wert jedoch individuell schwanken kann steht diese Messmethode etwas in der Kritik. Im Gegensatz zum Höhentraining wo der Körper gezielt und in Maßen die EPO Ausschüttung fördert bist du bei der künstliche Einnahme Mengenmässig sehr variabel, was jedoch auch zu Risiken führt, da das Epo in höherer Dosis die Eigenschaft hat das Blut zu verdicken. Bluthochdruck und Gefäßverengungen können weiter Folgen sein. Die Vergangenheit hat ja gezeigt das der Nachweis von Epo möglich ist und abhängig davon...wenn du eine zeitlang in großer Höhe trainierst um somit deine Anzahl der roten Blutkörperchen zu vermehren und dein Hämatrokitwert ist dadurch bedingt zu hoch wirst du als gedopt gewertet.

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Da ich eh Bergsteiger bin, ergänzt sich das sicher gut. Ich werde mehrere Tage und Wochen zwischen 2000-3000m.ü.m verbringen und möchte nebenbei die Vorteile der Hypoxie auch zu Hause in Anspruch nehmen.

Neben allen Vorteilen der Ökonomisierung des Organismus interessiere ich mich auch für den Effekt auf die Mitochondrien.

Ich überlege sogar eine Seminarabeit zum Thema Hypoxie und Adipositas zu schreiben, da mich das Thema generell interessiert.

  1. Was mich sonst noch interessiert ist die Ernährung in grosser Höhe. Jeder kennt das berüchtigte Höhenfondue und mein Onkel schwört auf eine Erdnuss-Kur in der Höhe. Leider finde ich im Internet nur veraltete und spärliche Infos.

Für Infos bin ich euch jetzt schon dankbar!

Grüsse

C.

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