Harter oder weicher Sattel zum Radfahren?

3 Antworten

das kann man nicht pauschal sagen. Jeder Radfahrer hat seine individuellen Vorlieben, und manchmal ist ein ganz harter Sattel besser als ein weich gepolsterter. Auf jeden Fall sollte man sich seinen Sattel an die Anatomie der LSitzknochen anpassen lassen, oder bei Bedarf den Sattel des neu erworbenen Fahrrades nach ein zwei Ausfahrten nochmal umtauschen, wenn man mit ihm nicht zurecht kommt.

Wie schon beschrieben sind weiche Sättel für längere Strecken ungeeignet, da sich Druckstellen bemerkbar machen. Ich habe meine Sitzknochen beim Händler mit einer Messpappe vermessen lassen und dann einen SQ-lab-Stufensattel empfohlen bekommen, wo die Sattelnase etwas tiefer ist. Damit ist der Druck auf die Genitalien und im Dambereich weg. Anfangs etwas ungewohnt habe ich mich aber sehr schnell daran gewöhnt.

Auf einem weichen Sattel gibt die Polsterung nach einiger Zeit nach und deine Knochen sinken ein. Dadurch erhöht sich dann der Druck auf den Dammbereich. Und das ist für Frauen und Männer unangenehm.

Die Polsterung übernimmt heutzutage eine gute Radhose mit Polster, die besser am Körper sitzt als jede Sattelpolsterung.

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