Haltet ihr Doping moralisch für vertretbar?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, für mich ist Sport ein Messen von Menschen untereinander und zwar mit fairen Mitteln. Doping zerstört dieses Ideal und außerdem womöglich auch noch die Gesundheit des Sportlers.

Somit ist aus meiner Sicht Doping keine Option, weder im untersten Freizeitsportbereich, noch bei den professionellen Sportlern. Abgesehen davon, betrügt sich jeder Dopende selbst, denn die abgerufene Leistung wird eigentlich nicht selbst, sondern von der Doping-Methode erbracht. Somit gehört der Täter auch zu den Opfern.

Es gibt zwi Möglichkeiten. Entweder darf man Dopen, was eine Legalisierung nach kommt. Dann gäbe es zumindest in der Anwendung eine Chancengleicheit. Aber auch nur dann wenn es sich jeder Sportler leisten kann. Oder man bleibt bei einem Dopingverbot. Generell ist Doping nur ein unnatürliches Steigern der Leistung, die den wirklichen eigenen Leistungsstand nicht wiederspiegelt. Von daher betrügt jeder Sportler der dopt sich nur selbst. Darüber hinaus bergen die ganzen Dopingmitteln eine Menge an Nebenwirkungen, die unter Umständen erst Jahre später zum Tragen kommen. Doping als solches ist auf keinem Level vertretbar. Jeder Sportler ist hier in seiner eigenen Pflicht und muß entscheiden ob er noch mit reinem Gewissen in den Spiegel schauen kann, oder nicht.

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