Haltet ihr Doping moralisch für vertretbar?

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6 Antworten

Nein, für mich ist Sport ein Messen von Menschen untereinander und zwar mit fairen Mitteln. Doping zerstört dieses Ideal und außerdem womöglich auch noch die Gesundheit des Sportlers.

Somit ist aus meiner Sicht Doping keine Option, weder im untersten Freizeitsportbereich, noch bei den professionellen Sportlern. Abgesehen davon, betrügt sich jeder Dopende selbst, denn die abgerufene Leistung wird eigentlich nicht selbst, sondern von der Doping-Methode erbracht. Somit gehört der Täter auch zu den Opfern.

Es gibt zwi Möglichkeiten. Entweder darf man Dopen, was eine Legalisierung nach kommt. Dann gäbe es zumindest in der Anwendung eine Chancengleicheit. Aber auch nur dann wenn es sich jeder Sportler leisten kann. Oder man bleibt bei einem Dopingverbot. Generell ist Doping nur ein unnatürliches Steigern der Leistung, die den wirklichen eigenen Leistungsstand nicht wiederspiegelt. Von daher betrügt jeder Sportler der dopt sich nur selbst. Darüber hinaus bergen die ganzen Dopingmitteln eine Menge an Nebenwirkungen, die unter Umständen erst Jahre später zum Tragen kommen. Doping als solches ist auf keinem Level vertretbar. Jeder Sportler ist hier in seiner eigenen Pflicht und muß entscheiden ob er noch mit reinem Gewissen in den Spiegel schauen kann, oder nicht.

Ich finde doppen hat nichts im Sport zu suchen, aber man muss sich auch fragen wie was in welchen zeitpunkt womit ist es zu doppen.

Wenn zum beispiel ein Astma kranker luftschwierigkeit bekommt (aber keinen Anfall) sollte er, darf er die pumpe benutzen?

Wäre das ein doppingfall oder einfach das er seine gesundheit stabilierstiert.

Denn für mich sieht solche punkte ziemlich umstritten, wäre das morallisch die pumpe einzustetzten oder nicht?

  • Ich finde jeder denkt auch bisschen anderers, und diese frage ist schwer zu beantworten.

Doping ist auf keinem Leistungsniveau vertretbar. Punkt.

Wie Doping zu Chancengleichheit fuehren soll, ist mir nicht klar. Das taete es nur dann, wenn jedem Sportler alle Dopingmittel und beste Beratung ohne Kosten oder Aufwand zur Verfuegung gestellt werden. Ansonsten haetten finanziell potente Sportler wieder einen Vorteil.

In gleicher Weise kann man aber Chancengleichheit herstellen indem Doping generell nicht stattfindet. Das ist die bessere Loesung, weil auf diese Weise ein chemisches Wettruesten verhindert wird. Es soll im Sport ja schliesslich (meiner Meinung nach) um koerperliche Leistung gehen und nicht ermittelt werden, wer die besseren Aerzte hat oder wer die besseren Ingenieure hat, wie es in der Formel 1 geschieht (nur ein Beispiel - bitte keine Flames von Formel-1-Fans).

Fraufitness 24.06.2009, 15:55

Sehr schöne Antwort!

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Das Problem ist nicht die Moral der Sportler oder der Zuschauer,sondern der PROFIT der mit ERGEBNISSEN gemacht wird.Wenn damals beim Team Telecom schon die Ärzte der Uni Freiburg mitmischen und Doping erst richtig an die Sportler rangebracht wird dann müssen wir uns nicht wundern.Es ist leider so das immer ein neuer "DR.FRANKENSTEIN" kommt und neue Möglichkeiten des Doping findet (So wie zur Zeit in China das GEN Doping).In 20 Jahren lassen sich die Sportler wahrscheinlich Teile vom TERMINATOR einpflanzen um schneller zu werden.Es ist schon eine wahnsinnige Zeit und leider sind zuviel Giftköche am Werk (Ärzte-Trainer-Betreuer-Berater).Vieleicht müssen die Strafen noch drastischer ausfallen.Es lebe der Sport!!!!!

Definitiv NEIN! Es kann nicht sein, dass man Doping mit der Aussage befürwortet, dass alle anderen auch dopen.

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