Gibt es einen Unterschied von Westernreitsitz und Dressurreitsitz?

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2 Antworten

Alle Pferde haben 4 Beine und die reichen bis zum Boden. Alle Pferde funktionieren nach dem selben physiologischen Muster. Der Reiter hat, egal in welcher Reitweise, die Aufgabe, das Pferd so zu reiten, dass es keinen Schaden nimmt. Das heißt vereinfacht, der Reiter wirkt, egal bei welcher Reitweise, immer auf die selben Regionen des Pferdes ein. Daraus ergibt sich, dass der Reiter egal ob Western oder Dressur, in erster Linie so auf dem Pferd sitzt, dass er sich ausbalancieren kann. Die Unterschiede ergeben sich aus der Aufgabenstellung für das Pferd. In der Dressurreiterei geht es um den Gehorsam des Pferdes. Der Reiter kontrolliert jeden Schritt. Daher hat zu jederzeit Schenkelkontakt und Zügelkontakt zum Pferd. Das kann ein Pferd so keinen ganzen Tag durchhalten und auch der Reiter nicht. Das Westernreiten ist eine Arbeitsreitweise, bei der das Pferd mitdenken muss. Der Reiter gibt ein Signal (Richtung, Gangart, Tempo), das das Pferd einfach befolgt, bis ein neues Signal kommt.Daher kann der Westernreiter auf Schenkel- und Zügelkontakt weitestgehend verzichten. Die Pferde richten sich nach der Gewichtsverlangerung des Reiters. Das sollte ein Dressurpferd auch, wenn es auf Kandarre geritten werden soll. Da die Hände des Dressurreiters einen ständigen Kontakt zum Pferdemaul aufrechterhalten sollen, muss der Reiter auf eine entspannte Schulter, flexibles Handgelenk achten. Entscheidend ist dabei die Haltung des Daumens. Der Schenkel des Dressurreiters liegt weich am Pferdebauch an und sollte ebenso Impulsartig die Hilfen geben. Wenn der Westernreiter so spektakuläre Manöver reitet, wie sliding stop oder spinn, dann at er die Schenkel weit vorne um sein Gleichgewicht zu halten. Um Hilfen zu geben, muss er sie auch an den Pferdebauch bringen. Ich denke, die beiden Reitweisen sind nicht so weit auseinander, wie immer getan wird. Es gibt nur gutes oder schlechtes Reiten, auf beiden Seiten.

beiden sollten am tiefste punkt der sattel sitzen. schwingenden hüfte haben. beim western reiten darf keine knieschluss geben, dennoch müssen auch die beine in verlängerung des rumpfen liegen. die bügel länge der western reiter sind ähnlich von den dressurreiter. die hände bei western reiten müssen hoch gehalten werden da das horn von sattel stören wird. der zeil bei western reiten ist einhändig zu reiten, meistens mit kandare. das pferd wird nicht so eingerahmt wie bei dressur. und die versammlung, die richtige versammlung gibt es dort nicht,vielen pferd gehen fast nur auf die vorhand. die schubkraft sieht man nur bei reinning. aber ich reite mit beiden kombiniert. und es geht wunderbar, auch in turnier.

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