Gezielter Muskelaufbau beim Reiten?

3 Antworten

Da deine Freundin ja offensichtlich auch den 'faden Dressuralltag' abwechseln möchte kann ich Bodenarbeit sehr empfehlen! Gute Lektüren dazu sind die Geitner-Bücher und Kreative Bodenarbeit von CADMOS. Da sind auch immer genaue Beschreibungen zu den Übungen und was sie z.B. für Muskelgruppen beanspruchen.

Super für die Hinterhand ist es beim Longieren auf das Untertreten zu achten, d.h. im Schritt soll das Pferd leicht übertreten (der Hinterhuf tritt über den Abdruck des Vorderhufes im Boden) und im Trab antreten (der Hinterhuf berührt fast den Vorderhuf).

Auch ab und zu ein paar Schritte rückwärts richten aktiviert die Hinterhand.

Beim Reiten ganz wichtig: Das Pferd sanft an den Zügel reiten, durch Treiben zum Untertreten bringen und es dazu bringen sich selbst zu tragen. Auch Tempiwechsel können helfen.

LG Miss Mimi

Longenarbeit ist natürlich gut und ein Anfang, immer gut mit Trabstangen oder Cavalettis zwischendurch. Außerdem kann man Muskulatur mit Bodenarbeit aufbauen, aber auch da sollte euch jemand helfen, der sich gut auskennt. Theoretisch hört sich das oft einfach an, es aber selbst dann alleine in die Praxis umzusetzen, ist manchmal schwieriger als gedacht. Wende dich also am besten an jemanden, der euch da hilft.

Schönen Grußan die Freundin - kein Pferd baut "muskilär Total ab" nach einer Kolik, auch nicht, wenn diese schon 2 Monate her ist! Da ist wohl eher schon länger was im Busch und nicht richtig gearbeitet. Das alles hier zu erwähnen, würde Seiten sprengen - dafür gibt es Reitunterricht und zum Lesen genügend Ausbildungsbücher. Ohne die Theorie gibt es keine Praxis!!!

Probleme beim reiten auf meiner RB - Ausbildung?

Hei,

achtet bitte nicht auf meine anderen Fragen, okay, die sind mir selbst schon peinlich und ich hab alles falsch foruliert, ich hatte eine Erleuchtung, bitte es zählt nur das was ich hier schreibe. DANKE

ich habe ein ziemlich großes Problem mit meiner Reitbeteiligung...er ist ein 10jähriger Dartmoor (vllt auch mit was anderem drinne) Wallach und ist knapp 1,30m groß.

Sein „Können“:

Dressur:

an guten Tagen: läuft er mit Ausbinder am Zügel, lässt sich schön biegen und stellen, läuft recht flott und Übergänge sind super

an einem schlechten Tag: ist ihm die Linienführung egal, er versucht SEINEN Willen durchzusetzen, was ich nicht zulasse, er schlurft lustlos durch die Bahn, er ist total steif

Gelände:

er ist immer sehr aufmerksam, flott und reagiert super auf meine Hilfen

Springen:

bin bis jetzt erst 1x gesprungen auf ihm (unter Aufsicht der Besi), es war ein 30cm hohes Kreuz, er ist das letzte mal vor nem Jahr gesprungen, dementsprechend lief es, er versuchte 2x vorbeizulaufen

beim „Freispringen“(über einzelne Hindernisse): macht ihm Spaß, er ist recht flott, mittlerweile macht er eine gute Figur überm Sprung und schafft locker 70cm

Mein „Können“:

ich reite seit 7 Jahren, die ersten 2 Jahre waren auf einem schlechten Hof, mit einer schlechten Reitlehrerin, die ihre Pferde nicht unter Kontrolle hatte und mir nicht wirklich viel beibringen konnte.

Dann kam ich auf einen anderen Hof, in dem ich alles „neu“ lernte. Ritt immer 1x die Woche. Meistens ritt ich bisschen zickigere Pferde oder sonstige Pferde mit ner komischen Macke (Schulpferde halt). Ja, ich habe einiges gelernt, die Pferde sind halt immer mit Ausbinder gelaufen. Wir sind in der Reitstunde auch mal über ein Hindernis (bis zu 55cm) gesprungen und haben leichten Sitz geübt. Hab dann auch 4x an einem Reiterwettbewerb teilgenommen, hatte aber immer turnierscheue Pferde und meine beste Wertnote war eine 6,9 und meine schlechteste eine 5,9.

Mit Ausbindern war ich so auf dem Stand E-Dressur mit A/L-Lektionen. Und Springen nicht mal Springreiterwettbewerb.

Dann hatte ich eine RB auf einem 6jährigen Wallach, der eine schlechte Ausbildung hatte, vor allem sein Besitzer hat gesagt, dass er noch nicht so lang reitet wie ich (bei mir waren das 6 Jahre...). Das Pferd war immer so wie meine jetzige Reitbeteiligung an schlechten Tagen (in der Dressur), gesprungen bin ich nie, das Pferd war zwar bis A-Springen anscheinend ausgebildet, aber ich bin mit ihm einfach nicht so super zurecht gekommen, vor allem auch nicht mit dem Besi.

Die jetzige Besi:

ist 20 und hat das Pony nur aus „Liebe“ gekauft, sie reite ihn sein nem halben Jahr gar nicht mehr, Arbeitsunfall und zu groß. Außerdem ist sie anscheinend nicht so oft bei ihm. Sie gibt einem anderen Mädchen aber Reitunterricht an der Longe.

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