Geger lockt mich ständig mit kurzen Bällen nach vorne

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6 Antworten

Hi, du kannst ihm entweder die Bälle in die Ecken (lang) spielen, oder du spielst ihn kurz hinters Netz. Das erste hat den Vorteil, dass er auch laufen muss und dadurch nicht mehr kontrolliert kurze Bälle spielen kann. Wenn er die kurzen Bälle von hinten aus spielt, lock ihn doch auch nach vorne. Wenn er weiter vorne steht, spiele einen festen Ball in eine Ecke. Wenn er ganz vorne steht spiel über ihn drüber, aber versuch dich aus dieser passiven Position zu befreien. Gruß

hey-ich würde dir empfehlen deinen gegner entweder ebenfalls einen kurzen ball zu spielen-also stopp und dann musst du entscheiden vor oder zurück, oder du spielst ihn lang nahe an die grundlinie, denn dann kann meist dein gegner den ball beim rückspielen nicht genau steuern und du hast dann die wahl vor oder zurück.ich würde dir diese zwei Varianten empfehlen. lg

Es ist das doch das Ziel beim Tennis, dass du den Gegner zu Bällen zwingst, die weder lang noch kurz sind, damit du im Ballwechsel einen Vorteil hast um angreifen zu können, und den Gegner zu Fehlern zwingen kannst. Diese Situation nennt man Angriffsbälle. Wenn dich deine Gegner durch solche halblangen Bällen in Verlegenheit bringen können, dann solltest du intensiv Angriffsbälle aus dem Halbfeld und auch die anschließenden Volleys trainieren. Wenn dein Gegner merkt, dass du Angriffsbälle und Volleys gut beherrschst, dann wird er wieder versuchen lnge Bälle zu spielen. Wenn ich gegen dich spielen würde, und bemerken würde, dass du diese Bälle nicht magst, dann würde ich auch immer solche Bälle gegen dich spielen. Eigentlich ist das doch gefundenes Fressen für dich. Außerdem kann man auf diese kürzeren Bälle auch mal als Variante einen Stop spielen.

Das sind die besten Bälle für einen Angriffsschlag. Wenn der Gegner so spielt, wie du es beschrieben hast, dann sind das genau die Bälle, auf die man wartet. Man wartet darauf, dass der Gegner zu kurz wird. Dann kann man selber die Initiative ergreifen.

So kannst du dann auch selber Punkte vorbereiten und nicht auf Fehler warten, was meiner Meinung nach auch gar keinen Spaß macht.

Hallo Maria - an den vielen Antworten erkennt man daß die Problematik nicht selten ist. Anlehnend an Prince und Hollo43 kann ich nur ergänzen... nachdem du schlagbereit vorrückst schieb den Ball in die Ecke oder du spielst ihn mit Topspin ...du mußt nur herausfinden was dein Gegner vorhat..dich zu passieren oder dich auszulobben ..dann reagiere. Gruß Nastase PS....den Gegenstop nur wenn du ihn kannst!!!!!

Prince hat recht, die Bälle die Du beschreibst sind eine ideale Voraussetzung um einen Netzangriff vorzubereiten. Oder ein Stopp oder einen kurzen Topspin mit steilem Winkel aus dem Feld spielen. Eigentlich hast Du viele Möglichkeiten. Ich selbst schlage mich vor jeder Stunde, egal ob Schlagtraining oder Match, im Halbfeld - von T-Linie zu T-Linie - ein. Seitdem fühle ich mich in diesem Bereich wohler und für kurze Topspin-Cross und auch andere Bälle, die selbst kurz sind, habe ich mehr Gefühl entwickelt. Wenn die kürzeren Bälle des Gegners hoch absprigen, solltest Du aber auch vor einem hart geschlagenen Topspin nicht zurückschrecken. Denn so schnell wirst Du sicherlich nicht zum Angriffspieler, wie Prince es richtig empfiehlt: Dein Sicherheitsdenken des Grundlinienspielers wirst Du vermutlich so schnell nicht los. Sonst hätte sich Deine Frage überhaupt nicht gestellt. Siehe "Grundlinienspieler, Netzakrobaten und Stoppspezialisten - Veranlagung, Wahrscheinlichkeiten und Spielanlage" in www.tenniswissen.de

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