Ganzjährige Trainingsplanung

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Hallo, grundsätzlich kann man sein Leistungsvermögen nicht ständig im optimalen Bereich halten. D. h. man muss das Training über das Jahr periodisch planen mit dem Ziel zu den Hauptwettkämpfen in Topform zu sein. Im Radsport (ich bin Rennradfahrer, aber bei MTB ist es sicher ähnlich) ist der Sommer Wettkampfzeit und der Winter Regenerations- und Aufbauzeit. Üblicherweise findet im Winter Grundlagentraining statt, das sehr unterschiedlichen Charakter haben kann. Da Deine Frage anders lautet, gehe ich hier nicht ins Detail. Grundlagentraining zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, das es mit geringer Intensität absolviert wird. Man kann schon größere Umfänge fahren (z. B. 2 Stunden), aber man muss mit geringer Intensität fahren (üblicherweise mit 70% des Maximalpulses). Das ist wenig und man fühlt sich unterfordert und denkt, dass man an Form verliert. Aber das Gegenteil ist der Fall! Wer im Sommer schnell sein will, muss im Winter auf Höchstleistungen verzichten.

Hallo ,mache im Winter für die Ausdauer Skaten oder Skitouren im mittleren Bereich und 4-5 kleine Skitourenrennen für den anaeroben Bereich.Sonst sehr gemäßigtes Training.Halte mich nach Tips von Platt fit ,der im Winter nicht auf der Rolle fährt. Gruß Gomez1000rad

Eigentlich war meine Frage nicht was ihr im Winter macht, sondern ob man nicht im Winter sehr viel Ausdauer, Laktattoleranz etc. bei diesem "mäßigem" Umfang verliert. Denn im Sommer macht man doch sehr viel mehr.

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Die Ausdauer definiert sich vorrangig aus der Distanz die du in einem Stück bewältigen kannst. Wenn du eine Grundlagenausdauer hast die Beispielsweise 100 Km zu läßt, dann ist es uninteressant in welcher Zeit oder mit welchem Tempo du die Distanz abspulst. Die Zeitkomponennte fließt erst bei der Leistungsverbesserung mit ein. Von daher verlierst du im GA Trainingsbereich auch keine Ausdauer. Es sei denn du fährst monatelang nur noch 20 Km anstatt der 60 die du zb. das Jahr über Durchschnittlich fährst. In dem Fall würdes die GA-Kurve etwas absinken. Das Wintertraining ist auch als ein Regenerationstraining zu sehen, wo der Körper sich über das aktive GA Training erholt. In den Monaten November bis Mitte/Ende Februar in etwa bewegst du dich hier in einem leichten Trainingsmodus. Dann fängst du langsam an die Intensität etwas zu erhöhen, so das zum Frühjahr hin eine Leistungssteigerung erfolgen kann. In den Sommermonaten solltest du dann deinen sportlichen Zenit erreichen. Wobei dies natürlich eine Ausrichtungssache ist. Je nach Event auf das du dich explizit vorbereitest verschiebt sich die einzelnen Trainingskurven etwas. Ein Profi Radsportler der viele Klassiker und um den Weltcup fahren will, ist hier in seiner Vorbereitung etwas frühzeitiger fertig als der Radsportler der seine Zielsetzung der Tour de France widmet.

Meine eigentliche Frage war: Die Trainingsumfänge und -intensitäten im Sommer sind sehr viel höher als im Winter. Demzufolge verliert man im Winter doch sehr viel der Ausdauer etc. wieder oder nicht? Wie kann es sein, dass die "beste" Trainingsplanung ist, dass im Winter so "wenig" trainiert wird?

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Trainingsplan (Badminton)

Hi, ich 20 Jahre alt, hab letzte Runde in der Landesliga gespielt und befinde mich aktuell in der Saisonvorbereitung. In der ich meine Ausdauer noch weiter verbessern möchten. Da es doch noch relativ lange hin ist bis die Saison wirklich beginnt, denke ich dass es fürs erste hilfreich wäre meine Grundlagenausdauer zu verbessern und dann erst auf Schnellkraftausdauer zu gehn. Mein Problem liegt momentan darin, dass ich nicht weiß wie ich die Intensität und Pausen wählen sollte, so dass ich nicht ins Übertraining komme. Aktuell trainiere ich wie folgend:

Montag: 1h Krafttraining (morgens) + 2h Badminton spielen (abends)

Dienstag: 2h Badminton spielen (abends)

Mittwoch: 1h Krafttraining (+ 2h Radfahren wenn das Wetter passt)

Donnertag: 1h intensives Badmintontraining + 1h spielen (beides abends)

Freitag: 1h Krafttraining (morgens) + 3h Badmintontraining (abends)

Wochenende: 2h Radfahren wenn das Wetter passt

Beim Krafttraining hab ich einen 3er Split (Brust+Arme, Rücken+Bauch, Beine). Mit der Intensität im Krafttraining komm ich bisher sehr gut klar. Wobei ich auch hier für Verbesserungsvorschläge offen bin :) .

Wie ich schon oben angesprochen hatte, will ich mehr für meine Ausdauer tun. Ich habe schon einiges dazu gelesen, was mich aber nicht wirklich weiter gebracht hat. Außer dass ich jetzt weiß, dass tägliches Training besser ist. Dazu würde ich gerne wissen, wie ich die Intensität am besten wähle (Herzfrequenz, ...) .

Und falls jemand auch noch so Verbesserungsideen für meinen Trainingsplan hat, bitte her damit :)

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Krafttraining-Anfänger-Ganzkörpertrainingsplan...OK?!

Hallo liebe Sportlercommunity!

Ich mache jetzt seit etwas über einem Monat Krafttraining,bin 16 Jahre alt und wiege an die 75kg. Mein Ziel ist es halt ordentlich Muskeln aufzubauen und Kraft zu gewinnen, damit ich besser aussehe und mehr Kraft habe ;) Jetzt habe ich mich vor ca 2 Wochen im Internet umgeschaut und gelesen, dass man als Anfänger nichts überstürzen sollte mit dem trainieren, da es sonst sogar kontraproduktiv sein würde. Also habe ich mich für einen 2-geteilten Ganzkörpertrainginsplan entschieden ,den ich Zuhause machen kann, da ich noch keinen Partner habe der mit mir ins Fittnesstudio geht. Der wird sich aber denke ich auch in den nächsten Monaten finden. Also habe ich meinen Trainingsplan für Zuhause so gestaltet:

4 Sätze a 12 Wdh. Kniebeugen,
4 Sätze a 12 Wdh. KH-Rudern,
4 Sätze a 12 Wdh. Bankdrücken,
4 Sätze a 12 Wdh. Sit-Ups,
4 Sätze a 12 Wdh. KH-Schulterdrücken,
4 Sätze a 12 Wdh. Side-Raises

1 Tag Pause

4 Sätze a 12 Wdh. Liegestütz
4 Sätze a 12 Wdh. Sit-Ups
4 Sätze a 12 Wdh. KH-Curls
4 Sätze a 12 Wdh. French Press
4 Sätze a 12 Wdh. Kniebeugen
4 Sätze a 12 Wdh. Dips
..und wieder ein Tag Pause.
..und alles wieder von vorne.

Bei den Übungen, die ich mit Gewichten ausführen soll, nehme ich als Gewicht erstmal 5kg als Kurzhanteln(Anfänger) ..da ich nichts überstürzen möchte und es auch genügend in die Muskeln geht ,sodass ich keine 10 weiteren Wiederholungen schaffen würde. Für einen Tag Krafttraining brauche ich auch nur etwa 30 Minuten.

Jetzt die Frage an euch: Ist das so für einen Anfänger mit meinen Absichten ok?
Was kann ich verbessern? Ist an dem Traingsplan was hinzuzufügen? Wie würdet/habt ihr es machen/gemacht?

Danke im Vorraus für kompetente ehrliche Antworten!

MfG Robotti

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