GA1 Laufen mit Reaktive Übungen

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4 Antworten

ich würde beides nicht in einer einheit praktizieren, da u.a. auch das verletzungsrisiko selbst bei leichter ermüdung bei reaktivkrafttraining stark steigt. d.h. lieber an einem tag laufen gehen (GA1), und an einem anderen tag dann deinen persönlichen zielen entsprechend vollen fokus und 100% einsatz auf reaktivkraft legen. dann wird sowohl die audauerkomponente als auch die schnellkraft und koordiantionskomponente besser trainiert.

soweit die theorie, aber wenn du damit schonmal erfahrungen in der praxis gemacht hast und schon sichtbare ergebnisse in beiden arten der kondition machen konntest, dann darfst du es ruhig machen, wie gesagt du musst nur selbst haften für ev. verletzungen xD ich persönlich würde nach 45 minuten laufen keine sprints oder sprungübungen mehr machen, u.a. auch weil mir dann die lust fehlt und die konzentration nachlässt (-->verletzungsrisiko^^)

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@Dino111

noch eine ergänzung: wir haben sowas mal im sportunterricht gemacht: eine art parcour: immer ca. 1km laufen, dann mussten wir so druch reifen mit kniehebelauf laufen mit sehr kurzen bodenkontakt, dann haben wir einige kästen aufgstellt von denene wir runter springen mussten und direkt wieder hoch, und einen "bock" (heißt das so?:D) welches wir mit einem sprungbrett überqueren mussten. ein freund von mir hat eine zerrung bekommen (was vielleicht daran liegt dass er nicht soo fit ist), andere sind scheinbar gut damit klar gekommen. ich denke dass du so stärker im bereich ausdaer/sprungkraftausdauer trainierst, was nicht schlecht ist, halt je nach deinen zielen, bist du ein basketballer und willst deine kondition UND sprundkraft auf dauer deutlich verbessern, wären getrennte einheiten sinnvoller ( auch empfehlung meines handballtrainers)

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Ich würde nicht unbedingt sagen das sich dies beißt. Du wärmst dich und deine Muskulatur über das Laufen ja schon vor so das ich persönlich die Verletzungsgefahr bei intervallmäßigen Reaktivkraftübungen während des Laufens nicht so hoch sehe. Letztlich ist dies aber auch eine Sache wie man damit zurecht kommt. Ich würde es einfach mal ausprobieren. Hast du das Gefühl das dich die Einheiten aus dem eigentlichen Laufrhytmus heraus bringen dann würde ich es sein lassen.

ok danke für die Antwort. Werde auf die Verletzungsgefahr acht geben.

Grüsse Boergi

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Man darf dann nicht grosse Resultate in der Schnellkraft erwarten, aber als koordinative Variante ist es sicher möglich. Ich finde kurze Hüpfläufe oder Sprungschritte einbauen ist für viele 'normalen' Läufer( nicht Spitzensportler) schon gut, man kommt etwas weg von dem ewig gleichförmigen kilometerspulen, und wird sich auch bewusst, dass Laufen auch lockerlassen, spielerisch sein heissen kann... wenn man Schnellkraft gezielt ansprechen will ist es sicher ungeeignet, weil die Muskelzellen ermüdet sind und somit die Kontraktionen nicht wie gewünscht möglichst schnell ausführen.

Was ist deine Sportart und/oder dein Trainingsziel? Marathon? Parcour? Fußball? oder?

Wenn dir das GA1-Training zu langweilig ist, dann machst du mMn etwas falsch. Wenn du bei jedem Schritt auf deine Lauftechnik achten würdest, dann wärst du wahrscheinlich gut beschäftigt.

Je nachdem, was dein Trainingsziel ist, kannst du einbauen, was du willst oder solltest es lassen. Für einen Marathonläufer ist es mMn wenig sinnvoll, da völlig unspezifisch. Für einen Parcour-Läufer hingegen ist es genau das, was er in seinen Läufen praktiziert, also sportartspezifisch.

Wenn du Muskulatur aufbauen willst, dann solltest du Kraftsport betreiben. Wenn du allgemeine Grundlagenausdauer trainieren willst, dann kannst du im Grunde genommen machen, was du willst (ausdauersportlich). Wenn du spezielle Grundlagenausdauer aufbauen willst, dann solltest du sportartspezifisch trainieren.

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