Fruchtzucker oder Traubenzucker?

4 Antworten

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Dann eher Fruchtzucker (Fructose), weil diese Form in einem sehr geringem Maße "langkettiger" ist, als Traubenzucker.

Auch wenn in der Werbung anders angepriesen ist Traubenzucker für Sportler ungeeignet, es sei denn, es gibt, eine kurze Phase der Unterzuckerung schnell zu überbrücken und schnell Energie zuzuführen oder als Energiespritze für das Finale im Wettkampf.

Aber ansonsten ist Traubenzucker zu kurzkettig, als dass es gut für den Körper wäre. Der Zucker geht schnell ins Blut, der Körper produziert schnell Insulin, dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel zu rapide ab, sogar mit der möglichen Folge einer Unterzuckerung.

Ziel sollte es sein, den Blutzuckerspiegel so konstant wie möglich zu halten. Das heißt auch, dass er langsamer steigen sollte. Mit Fructose ist das möglich, allerdings zählt er auch zu den kurzkettigen, also den schnellen, leeren Kohlenhydraten (Einfachzucker/Monosaccaride). Auch hier steigt der Blutzuckerspiegel vergleichsweise schnell an und wieder ab, wenn auch etwas langsamer als bei Traubenzucker.

Desher stellt sich nicht die Frage, ob Fruchtzucker oder Traubenzucker. Beide Formen sind für Sportler nicht ideal. Besser sind langkettige Kohlenhydrate, etwa die Vielfachzuckerart "Maltodextrin", die in vielen Lebensmitteln und auch in so genannten Sportdrinks enthalten ist und auch in Apotheken zu kaufen gibt.

Hast du beim Fruchtzucker (also dem Essen von Obst) keine Bedenken wegen der Säure im Magen?

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@mobby

Schon, daher esse ich Obst grundsätzlich nach dem Essen. Ich habe ja geschrieben, dass ich Fruchtzucker nicht für ideal halte, daher nehme ich es nicht, zumindest nicht bewusst. Ich bevorzuge langkettige Kohlenhydrate.

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@mobby

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@mobby: Warum sollte ich Bedenken haben? Ich nehme ja nicht gezielt Fruchtzucker, sondern lieber Maltodextrin.

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so schlimm ist das auch nicht. ich esse obst auch nur nach dem essen. aber er hat ja geschrieben, dass fruchtzucker ohnehin nicht ideal ist.

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Generell bin ich kein Fan von diesen Schnellzuckern, da die erst den Zucker- und dann den Insulinspiegel hochschießen lassen, was bei falscher Anwendung zu einem starken Leistungsabfall führt!
Für was benötgst du denn die schnelle Energie?
Meiner Ansicht nach ist es besser man legt schon einige Zeit vor dem Training/Wettkampf die Grundlage, indem man langkettigen Zucker (welcher z.B in Vollkornbrot enthalten ist) aufnimmt, der dann über einen langen Zeitraum zur Verfügung steht, und den Zucker- und Insulinspiegel konstant hält (=konstante Leistung).
Vor dem Sport auf alle Fälle kein Obst, da Obst (bis auf Bananen) sehr viel Säure enthält, was zu Sodbrennen führen kann! Dann lieber den Traubenzucker aus der Packung wenns unbedingt sein muss...
Aber sei vorsichtig damit, wenn es um einen Wettkampf geht, dann probier das ganze voher ein paar Mal im Training aus!

ich esse gerne obst zum sport, kein problem. also lieber fruchtzucker, aber besser sind langkettige Kohlenhydrate

Mein Ernährungsplan so okay?

Hallo,

ich wiege 70 KG bei 182 und möchte Muskelmasse aufbauen und muss mich eiweissreich ernähren.

Ich habe mir deswegen vorgenommen mindestens 140 Gramm (2gramm pro kilo) eiweiss pro tag zu essen, bei frühstück, mittag und abend je 40 mit zwischenmahlzeiten von cirka 10.

Ist das so richtig, bitte um eure Meinungen:

6:00 Uhr - Aufstehen 6:15 Uhr - Frühstück - 50g Eiweiss (1 Spiegelei, 1 Portion Müsli, 1 Portion Magerquark mit Milch) 09:15 Uhr - Brunch - 13g Eiweiss (100g Packung Körniger Frischkäse) 10:00 Uhr - Snack - 1 Obst (Apfel oder Banane oder Orange) 12:15 Uhr - Mittagessen - ca 30-40g Eiweiss (Kantine, variiert) 15:15 Uhr - Linner - 13g Eiweiss (100g Packung Körniger Frischkäse) 17:00 Uhr - Snack - 1 Obst (Apfel oder Banane oder Orange) 18:30 Uhr - Abendessen - cirka 40g Eiweiss (Fisch oder Pute oder Hänchen oder Lamm oder Garnelen mit Magerquark) mit Salat 22:00 Uhr - Snack - 18g Eiweiss (160g Magerquark Packung)

Summe pro Tag: cirka 2700 Kal, cirka 150g Eiweiss, cirka 250g KH, cirka 200g Fette

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