Frage zum Atmen durch den Mund bei kaltem Wetter

5 Antworten

Ich behelfe mir beim Radtraining im Winter mit den dünnen Motorradsturmhhauben, die den Mund mit bedecken. Der Stoff ist dünn, so das du genügend Sauerstoff kommt, schützt aber für mich ausreichend vor der kalten Atemluft. Wäre vielleicht auch für dich ein Versuch wert. Es gibt auch die Mundschutzvariante ohne Kopfbedeckung wo nur Hals, Nase und Mund geschützt sind.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich lange genug auf ein Wintertraining vorbereitet, dass der Körper sich dann besser an die kalte Luft gewöhnen kann. Es ist also zu empfehlen ab sofort intensiv draußen zu trainieren, damit du bei richtig kalten Temperaturen bereit dafür bist. Wenn du dir etwas vor den Mund tust bei Atmen, wirst du immer das Problem haben, dass es nass wird, und zwar bei jedem Stoff.

Ich atme ebenfalls im Winter durch den Mund, weil ich wie Du auch zu wenig Luft durch die Nase bekomme, vor allem wenn ich etwas schneller laufe und ein paar Takte mehr atmen muss. Bin ich im angenehmen Tempo, da kann ich locker auch durch die Nase atmen, aber die kalte Luft im Winter tut mir in der Nase zu sehr weh, so dass ich deshalb auch bei einem langsameren Tempo durch den Mund atme. Damit die Bronchen nicht zu sehr die kalte Luft abbekommen, habe ich mir eine Thermo-Mundmaske besorgt, die ist richtig gut. Man bekommt durch die Luftlöcher genügend frische leicht angewärmte Luft, so dass man darin nicht zu sehr schwitzt und auch nicht zuviel auf einmal kalte Luft einatmet. Ist eine feine Sache im Winter. Ansonsten solltest Du evtl. nicht zu schnell draußen in der affenkälte laufen, sondern nur so, dass die Atemluft langsam eingeatmet wird. So mach ich das, wenn ich ohne dieser Mundmaske laufe und das geht auch.

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