frage uber Kondition und koordination

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Unter koordinativen Fähigkeiten versteht man die Fähigkeiten des Zentralnervensystems, die Muskelaktionen im Laufe sportmotorischer Fertigkeiten zielgerichtet in Einklang zu bringen. Die zugrundeliegenden Prozesse sind
Auslösemechanismen (Reflexe),
Steuerungsmechanismen (Abfangen von Störgrößen),
Regelungsmechanismen (Beseitigung der Abweichungen von Zielvorgaben) und
Anpassungsmechanismen (Lernen).
Deshalb kann man vereinfacht von Steuerungs- und Regelungsvorgängen sprechen. Konditionelle Fähigkeiten sind (gemäß einer etwas enggefassten Definition, die vorwiegend in der Trainingspraxis verwendet wird) an „körperliche“ (= morphologische) Bedingungen gebunden, obwohl man dazu eigentlich auch das Nervensystem zählen müsste. Nach dieser Definition sind die konditionellen Fähigkeiten Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit für das direkte In-Bewegung-setzen des Körpers (= Energetik) verantwortlich. Die „Kondition“ wird nach dieser Definition als der augenblickliche, durch den Trainingzustand repräsentierte Leistungsgrad bezeichnet und von den konstitutionellen (angeborenen körperlichen) Bedingungen abgegrenzt.

schöne antwort!!! (nur ein kleiner Nachtrag)die frage legt nahe das Kondition und Koordination voneinander unabhängig existieren, das ist nicht der Fall.

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Ok, ich versuch es mal. Morphologisch energetisch bedeutet, dass die Kondition von den Organen und der Energiebereitstellung abhängt, Steuer- und Regelungsvorgänge sind die Bereiche des Gehirns und der nervalen Steuerung, also das Zusammenspiel der einzelnen Muskeln und des Muskels in sich. Ich hoffe, ich hab das einigermaßen erklären können! gruß, Kiki

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