Fitnesstrainerin Ausbildung und Chancen

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2 Antworten

Ich muß Sportella da bei pflichten. Ich habe auch jahrelang nebenbei als Trainer in einem Studio gearbeitet. Als kleiner Nebenverdienst ist das zwar ganz nett aber wenn du auf mehr als ein aufgebessertes Taschengeld hoffst, dann lohnt sich das nicht. Die Lehrgänge als solches sind recht teuer und die meisten Studios sind mittlerweile irgendwelchen Ketten angesiedelt die ihre eigene Personalstruktur haben. Du kannst zwar versuchen als Freiberufliche Kursleiterin in einigen Studios Kurse abzuhalten, aber da mußt du mehrere Studios haben um vom Verdienst her was rein zu bekommen. Und dann pendelst du ständig von A nach B. Ohne dir das auszureden, aber ich würde mir das gut überlegen, somal du über die Lehrgänge finanziell auch einiges investierst. Die in meinen Augen einzige Option, die Geld rein bringen könnte ist der Personaltrainer. Da kannst du dann einen wesentlichen höheren Stundensatz einfordern. Letztlich rechnet sich das dann aber auch nur wenn du genügend Schützlinge hast. Wie die Lage generell in Berlin ist kann ich nicht beurteilen. Da müßtest du selber mal auskundschaften welche Studios wo angesiedelt sind. Bei uns in Köln jedenfalls ist die Fitnessbranche schlicht weg überlaufen.

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Ich würde es nicht mehr machen. Mit diversen Zusatzqualifikationen geht das richtig ins Geld.

Später bist Du darauf angewiesen, genügend Stunden in Studios IN DEINER NÄHE zu bekommen. Da alle Studios nun irgendwelche Lehrlinge ausbilden oder, so wie die Ketten, ihre eigenen Ausbildungskonzepte haben, werden die Trainerstellen immer rarer.

Ich habe es letztes Jahr aufgehört, als Trainer nebenbei zu arbeiten. Die teuren Zusatzqualifikationen werden nicht entsprechend besser entlohnt, die Fahrtkosten wurden mir zu hoch.

Ausserdem wurden uns immer mehr Vorschriften gemacht, wir durften so gut wie keine individuellen Trainingspläne mehr machen, (die neuen Mitglieider sollten den teuren Milon-Zirkel benutzen).

Der Trainerjob verkam zum Mitglieder-Werben und Zirkelkarten-Programmieren. Ich habe nur noch einige Kunden, die ich berate und die ich in einem "freien" Studio betreuen kann, ohne dort angestellt zu sein. Dafür hab ich wieder viel mehr Zeit für Sport.

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