Extremes Dehnen als Radsportler

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5 Antworten

Generell sind keine Befunde bekannt, die als langfristige Folge intensiven Dehnens eine Abnahme der Kraft- und Ausdauerfähigkeit aufgezeigt hätten. Insofern sind deine Befürchtungen unbegründet.

Im Besonderen aber solltest du zusätzlich berücksichtigen, dass die Leistungsfähigkeit beim Radsport in erster Linie vom Kniestreckmuskel, Gesäßmuskel und (beim aktiven Hub) von den Hüftbeugern abhängig ist. Diese Muskeln lassen sich ohnehin nicht übermäßig dehnen (auch nicht im Kickboxen), weil die Struktur der beteiligten Gelenke sowie die Umgebung der Gelenke dies nicht zulassen. Die Adduktoren, die beim Männerspagat gedehnt werden, spielen beim Radsport eine untergeordnete Rolle. Also Entwarnung auf ganzer Linie!

Nein, das Dehnen wirkt sich nicht negativ auf deine Radsporttrainingsleistung aus. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Was sollte sich da auch negativ auswirken ? Deine Ausdauer und Kraftentfaltungsfähigkeit geht beim Dehnen nicht verloren.

Du solltest nicht vor dem Training stark dehnen, da ansonsten Dir Leistung verloren geht. Nach dem Radtraining ist das Dehnen auch nicht gut, da Du die beanspruchte Muskulatur damit schädigst. Wenn Du aber nach der Regeneration Dich dehnst, sollte es keine negativen Auswirkungen haben.

Mir ist nicht bekannt, dass ein extremes Dehnen in irgendeiner Weise negative Auswirkungen haben könnte.

Für den Radsport nicht anzuraten, da hier eine völlig andere Belastungssituation als beim Kickboxen vorliegt. Die Kraftentfaltung beim Radsport kommt aus einem viel kleineren Radius und einer wesentlich eingeschränkteren Form der Beinbeweglichkeit.

Letztendlich muss man es selbst anhand seiner Leistungen entscheiden, ob man das Eine oder das Andere bevorzugt. Eines von Beiden sollte dann eher eine Nebenrolle spielen.

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