Einarmige Rückhand, ist die 2. Hand unbedingt notwendig?

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5 Antworten

Notwendig ist sie nicht, wenn du mit einer Hand einen sauberen Schlag hinbekommst, brauchst du die zweite Hand nicht. Ich kenne einige gute Tennisspieler, die eine einhändige Rückhand spielen können.

Die, die das nicht können (zum Beispiel ich als Gelegenheitsspieler), spielen die Rückhand eben mit zwei Händen. Dabei dient die zweite Hand der Stabilisierung. Wenn ich es mit einer Hand versuche, ermüdet die recht schnell und der Ball geht irgendwann in die Wallachei.

Ich finde deine Fragestellung etwas missverständlich, versuche aber trotzdem etwas dazu zu sagen. Offensichtlich sprichst du von der einhändigen Rückhand. Bei dieser braucht man die "Nicht-Schlaghand" zur Einleitung der Ausholbewegung, und was auch ganz wichtig ist, als Ausgleichsbewegung und zur Stabiliserung des Gleichgewichts in der Schlag- und Ausschwungphase. Auch bei der einhändigen Rückhand spielt die freie Hand keine unwichtige Rolle.

Hallo....alles ist schon beantwortet - such dir das beste heraus - egal ob du den Schläger mitführst oder "spannst" die 2. Hand ist nur zum Vorteil....üben nicht vergessen Gruß Nastase

Ich spiele selbst eine einarmige Rückhand und bin damit sehr zufrieden. Von der Biomechanik hat die einhändige Rückhand kaum Nachteile gegenüber der beidhändigen. Ich spiele sie nach dem gleichen Muster, wie die Vorhand, nämlich mit einer ausgeprägten Peitschenbewegung (siehe hierzu www.tennisanalyse.de). Die einhändige Rückhand könnte systembedingt Nachteile bei aus der aus Rückhandecke kommendem Ball haben, den man longline schlagen will. Dann wird das Timing nämlich etwas schwierig. Die Beidhändige wird heute auch zunehmend mit etwas Peitschenanteil gespielt. Zur Not kann man aber auch den Schläger mehr oder weniger "drücken", s.o. Die Einhändige kann man übrigens auch in offener Körperstellung spielen. Das habe ich auf meiner Homepage auch mit Beispielen belegt und praktiziere das auch selbst. Vorteil der Einhändigen ist m.E., dass man den Linken Arm für eine Gegenbewegung (Opposite-arm-action) frei hat, was die Wirbelsäule entlastet. Schließlich sagen Viele, dass der Volley für Einhänder leichter ist, weil sie einen ähnlichen Schlag (mit Einschränkungen) vom einhändigen Rückhand-Slice spielen. Einschränkung: auch der Slice kann gepeitscht werden, der Volley wird aber geführt: Weil beim Volley das Treffen schwierig ist und beim Slice die Schlaghärte wichtiger ist (Wiper-Slice). Das Mitführen des Schlägers in der Ausholbewegung sieht man auf fast allen Clips, es leuchtet mir aber nicht ein. Bei der Vorhand lässt man auch den Schläger im Loading sich allein bewegen.

Vielen Dank für Eure Antworten. Ich werden es einfach mal ohne die 2. Hand weiter ausprobieren, die ich dann lediglich für die Stabilisierung bei der Rückhand einsetzen werde.

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