denkt ihr dass zu viel bzw zu häufiges dehnen der beinmuskulatur die ursache für knieschmerzen sein können?

2 Antworten

...auch richtiges Dehnen will gelernt sein. Wenn du falsche Positionen einnimmst, dann hast du zu hohe Belastungen auf Bändern etc. Gegen tägliches Dehnen spricht nichts, aber du solltest vorher den kompletten Körper richtig aufwärmen, also richtig ins Schwitzen kommen.

Sehr effektiv ist die 'Contract- Rela- Methode', bei der der zu dehnende Muskel vorher isometrisch kontrahiert und ermüdet wird. Von Vorteil wäre dabei auch, dass du ein besseres 'Feeling' für den zu dehnenden Muskel bekommst und weißt, wo es 'Ziehen' muss.

Also, deine Schmerzen können vom falschen Dehnen kommen-mach dich schlau, wie es richtig geht.

Viel Erfolg!

Es kommt darauf an, welche Form des Spagats du übst. Beim Üben des Querspagats sollten eigentlich keine Scherkräfte auf das Kniegelenk einwirken. Solltest du dabei oder danach dennoch Knieschmerzen empfinden, müssten diese eine andere Ursache haben. Dabei ist es unerheblich, welche Dehnmethode (statisches Dehnen, dynamisches Dehnen, Conract-Relax-Methode, Methode der Antagonistenkontraktion) du anwendest. Den Querspagat kann bei entsprechend sinnvoll geplanten Dehnübungen im Grunde jeder „lernen“.

Übst du stattdessen den Seitspagat, sind im Kniegelenk große Scherkräfte zu erwarten, in der Weise, dass an der Außenseite des Kniegelenkes Stauchungen (Gelenkknorpel), auf der Innenseite jedoch Spannungen und Zerrungen (Seitenbänder) auftreten. Dies muss jedoch nicht unbedingt zu Schädigungen führen. Dies wird z.B. von der Intensität und Dauer der Dehnübungen bzw. auch von deinem Körpergewicht abhängen.

Ob jemand den Seitspagat lernen kann, hängt außer von der Dehnfähigkeit der Adduktorenmuskeln in hohen Maße auf von der knöchernen Situation des Hüftgelenkes ab, die sich durch Dehnen nicht verändern lässt. Solltest du beim Querspagat Druckempfindungen im Hüftgelenk verspüren, ist das ein Hinweis auf knöcherne Blockaden. In diesem Fall sollte man nur mit Vorsicht weiter üben, da jetzt tatsächlich die Gefahr der Überlastung der Kniegelenke besteht

hallo wiprodo!

danke für deine antwort erstmals! ich habe eine zeit lange die gesamte beinmuskulatur sehr häufig gedehnt(mind 1h täglich). das heißt ich habe sowohl für den querspagat als auch den seitspagat gedehnt. 

was denkst du sollte ich jetzt machen, damit ich diese stauchungen und zerrungen an der außen und innenseite möglichst schnell loswerde? das dehnen habe ich nun eingestellt aufgrund der schmerzen...

danke für deine hilfe!

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@godeluxe

Ob deine Knieschmerzen tatsächlich vom Üben des Seitspagat stammen, war ja wohl erst mal nur eine Vermutung. Sollte es so sein, müssten die Schmerzen jetzt, wo du nicht mehr trainierst, allmählich abklingen. Erst dann kannst du einigermaßen sicher sein. Allerdings gibt es keinen Grund, das Dehnen der hinteren Oberschenkelmuskeln (durch Hüftbeugen mit gestreckten Beinen) einzustellen; denn hier gibt es keinen Zusammenhang mit den Knieschmerzen. Zusätzlich lassen sich die Adduktoren (= Muskeln an der Innenseite der Oberschenkel) auch knieschonend dehnen: im Kniestand auf einer weichen Unterlage beispielsweise.

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Kreuzbandriss------------> für immer schädlich??

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Hallo, Community!

Letztes Jahr bin ich 1x die Woche Joggen gegangen. Gejoggt bin ich langsam, auf Asphalt, mit einem Durchschnittspuls von ca. 150. Es ging mir einfach darum, längere Zeit in Bewegung zu bleiben. Auch hatte ich gute Laufschuhe mit Dämpfung (Asics 2170).
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Dann kam der Winter und mein Umzug, sodass ich ca. 4 Monate nicht joggen war. Langsam begann ich ab März wieder 1-2x pro Woche damit. Zunächst auf dem Laufband, dann auf der Straße. Auch mit regelmäßiger Steigerung um 5Min, sodass ich jetzt bei 65Min angelangt bin.
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Was ich aber festelle, ist, dass sich beide Knie nach ca. 30-40Min "erschöpft" anfühlen. Ich schone sie dann 24Std.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Vielen Dank im Voraus!

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