Dehnübungen mit anderem Sport kombinieren?

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4 Antworten

„Dehnen“ ist ein Begriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen beispielsweise:
a) zur Steigerung der allgemeinen Beweglichkeit und Verbesserung der psychophysischen Befindlichkeit,
b) zur allgemeinen Vorbereitung des Körpers auf eine anstehende sportliche Leistung (im Rahmen eines „Aufwärmens“),
c) zum Cool Down am Ende einer Trainingseinheit oder eines Wettkampfes,
d) zur kurzfristigen Steigerung einer sportartspezifischen Muskeldehnfähigkeit unmittelbar vor dem Erbringen einer speziellen Leistung,
e) zur langfristigen Verbesserung einer speziellen Muskeldehnfähigkeit.

Bezüglich der Dehnmethoden und der Art der Dehnübungen gibt es keine Unterschiede bei der Verfolgung der diversen Ziele. Der wesentliche Unterschied ist allein die Dehnintensität, die bei den Zielen a) im unteren Intensitätsbereich liegt (als leichtes „Ziehen“ empfundenes Dehngefühl im gedehnten Muskel), bei den Zielen b) bis c) im mittleren Intensitätsbereich (gut zu ertragendes Spannungsgefühl) und bei den Zielen d) und e) im höchsten Intenstätsbereich (bis an die Schmerzgrenze).

Für dich kommen offensichtlich die Ziele a) bis c) in Frage. Aus diesem Grunde gibt es für dich keine Einschränkungen und Bedingungen für das Dehnen. Du kannst jederzeit dehnen, morgens oder abends, vor dem Training oder danach oder sogar zwischendurch, du kannst dynamisch oder statisch dehnen (also federnd-wippend oder gehalten) oder eine beliebige Mischform anwenden. Jedoch solltest du nie ruckhaft-zerrend vorgehen. Wichtig ist, dass du die Dehnspannung im zu dehnenden Muskel (Muskelgruppe) spürst. Tritt in einem benachbarten Gelenk oder Körperteil ein Schmerz auf, ist das Dehnen zu unterbrechen. Für dich ist also wichtig zu wissen, welche Übung welchen Muskel dehnt. Such dazu eine Anleitung im Netz, die außer der Übung auch anzeigt, welcher Muskel gedehnt wird und wo dieser sich befindet. Dann weißt du, wo du das Dehngefühl spüren musst (und wo nicht).

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Dehnübungen werden seit langem kontrovers diskutiert. Besonders das "Wann". Viele dehnen sofort nach dem Sport, manche sehen das Dehnen als eigene Einheit vielleicht erst am nächsten Tag. Es geht einfach um den Erhalt und die Förderung der Beweglichkeit. In fortgeschrittenem Kraftsport / Bodybuildung sollte man allerdings vor und nach dem Training nicht dehnen sagen die Einen, sogar Ärzte, andere wieder meinen, kurzes statisches dehnen nach dem Training sei gut. Ich habe für mich herausgefunden, das ich an trainingsfreien Tagen meine Übungen mache, sofort nach dem Aufstehen und ich fühle mich wohl dabei.

http://www.runnersworld.de/training/dehnuebungen-fuer-laeufer-im-video.185500.htm

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als erstes : weg mit der Angst ! es geht für dich nicht darum, möglichst ein Kasten zu werden....Ich bin selbst auch nur 1.65m un wiege 57 kg, bin eher schlank und durchtrâiniert.....warum wiegst du nur 45kg? Du musst einfach mehr essen!! und zwar auch kohlenhydrate und zwar ordentlich , jeden tag...glaubs mir, ich war auch mal an so einem punkt mit zu wenig zu essen aber das funktioniert einfachnicht mit so viel Sport

zur frage; Dehnübuingen solltest du nicht direckt vor oder nach einer intensiveren Trainingseinheit machen....weil du die Muskeln dadurch irritierst...

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Hallo,

kontrovers wird das in der Fachwelt schon seit 10 Jahren nicht mehr diskutiert, lediglich die Unwissenden erzählen es noch anders als es richtig ist.

Dehnübungen zur Beweglichkeitserweiterung über die alltägliche ROM hinaus bitte an seperaten Tagen in dynamischer Form.

Vor dem Training höchstens kurz dynamisch andehnen.

Nach intensivem Training auf Dehnübungen jeglicher Art verzichten.

Nach extensiveren Belastungen ohne große Ermüdung / Muskelkaterreize darf ruhig gedehnt werden, wenn es eine Form der mentalen Entspannung darstellt. Einen anderen Nutzen hat es in dem Fall nachweislich nicht.

Eine antidepressive Wirkung haben Dehnübungen ebenfalls nicht. Du kannst sie allerdings prima als Körperwahrnehmungsübung und zur seelischen Entspannung nutzen.

Vielleicht gehst Du 3 x pro Woche laufen, machst 2 x Krafttraining, und an den 2 Pausentagen absolvierst Du ein Dehnprogramm.

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Blackmind 29.07.2013, 18:29

Fachwelt sind bestimmt " Fitnesstrainer" ;-)... Sportmediziner würde ich nicht als unwissende betiteln, außer man ist selber der beste aller sportmediziner und über jeden Zweifel erhaben... Es ist auch nur " eine " Meinung die du hast...;-)

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Onlinecoaching 29.07.2013, 21:25
@Blackmind

Fachwelt ist z.B. der gute Dr. Moosburger, den Du da selber verlinkt hast und der dasselbe aus der Literatur zusammenfasst.

Unter Fachwelt fasse ich überhaupt jeden mit staatlicher Prüfung zusammen, die klassischen Fitnesstrainer lasse ich da sehr weit aussen vor :-)

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wiprodo 30.07.2013, 17:06
@Onlinecoaching

Dr. Moosburger? Fachwelt? Nein! Fachwelt sind diejenigen Wissenschaftler, von denen Mossburger seine Weisheiten bezieht und die er anerkennenswerter Weise (anders als Guttenberg) in seiner recht umfangreichen Literarurliste aufführt . (s.: http://www.dr-moosburger.at/pub/pub046.pdf)

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