Dehnen nach dem Krafttraining: sinnfrei, gefährlich, unerlässlich?

4 Antworten

Naja, man muss das mal von Innen betrachten. Während des Krafttrainings kann man sichd as so vorstellen, dass kleine Muskelfasern reißen. Der Körper versucht jetzt, diese zu ,,reparieren" und um vorzubeugen dass sowas nocheinmal passiert, vergrößert er halt den Muskel. Dieses reparieren passiert, wenn du in der Erholungsphase bist. Wenn du jetzt direkt nach dem Training dich dehnst, kann es pasieren, dass diese gerissenen Fasern ,,mehr" reißen, und es zu verletzungen kommen kann.

Hi,

prinzipiell spricht nichts dagegen, wenn Du die Muskeln nach einer Krafttrainingseinheit "moderat" (!) dehnst. Auch kann man einen Muskel, der nicht mehr benötigt wird, zwischen den Sätzen "moderat" dehnen. Wenn Du also Deine Beinübungen beendet hast und zu den Rückenübungen übergegangen bist, kannst Du die Beinmuskulatur ohne weiteres sanft dehnen.

Wenn Du allerdings die Muskulatur richtig schön stretchen willst, so sollten mehrere Stunden zwischen Krafttraining und Dehnen liegen. Durch das Krafttraining entstehen meistens kleine Micro-Verletzungen in der Muskulatur, die durch "normales" Dehnen noch verschlimmert werden -> verstärkter Muskelkater. Dehnen kann Muskelkater nicht verhindern, wie viele noch fälschlicherweise glauben.

Gruß Blue

Dazu gibts es sehr viele Meinungen. Aber ich stehe zu der Theorie Dehnen nach dem Training, da die Muskeln sich beim Dehnen Übersäuren. Falls du es davor machst Übersäuern deine Muskeln viel schneller und somit setzt du während des Trainings einen kleineren Reiz für den Muskel zum Wachsen

Schmerzen im rechten, unteren Bauch

Hallo, Ich habe jetzt auch mal den Entschluss gefasst meine Probleme in einem Forum darzulegen, denn es ist immer noch kein Ende meiner Leidenszeit in Sicht

Es geht um folgendes: Ich bin aktiver Fußballer in der 5. Liga und habe mit einem Problem zu kämpfen, das im Oktober für mich wie "aus heiterem Himmel" aufgetreten ist. Nach dem letzten Spiel, das ich noch völlig beschwerdefrei absolvieren konnte, traten die Schmerzen in der anschließenden Trainingswoche das erste Mal auf. Es ist ein Schmerz-/Druck/Spannungsgefühl etwa auf der Höhe mittig zwischen Bauchnabel und Schambein und dann nach rechts versetzt. Angefangen haben die Schmerzen ganz leicht. Es war zuerst nur ein komisches Gefühl zu spüren und nichts wirklich schmerzhaftes. Doch insbesondere beim Schießen oder bei unkontrollierten Bewegungen wurden die Schmerzen schlimmer und ich beschloss ein, zwei Wochen zu pausieren, bis ich wieder Schmerzfrei war. Doch nach kurzer Zeit im wieder aufgenommenen Training fingen die Probleme erneut an.

Daraufhin bin ich das erste Mal zum Sportmediziner gegangen. Diagnose: Ansatztendinose der rechten geraden Bauchmuskulatur. 3 Wochen Pause und Diclofenac. Nach den 3 Wochen begann ich wieder mit Lauftraining und hatte dabei auch überhaupt keine Probleme, jedoch ist schießen (kraftvollere, lange Bälle) Immernoch ein riesen Problem. Bin dann zum Osteopathen. Der hat eine Beckenschiefstellung erkannt und diese korrigiert, sollte sich dann alles wieder dadurch einspielen. Hat es aber nicht, also bin ich nochmal dorthin. Es wurde nun der Hüftbeuger (Iliopsoas) verantwortlich gemacht und ich bekam Dehnübungen mit nach Hause. Hab mich über Wochen dann konsequent gedehnt und startete im Januar dann einen neuen Versuch mit Fußball. Auch diesmal waren die Beschwerden im rechten Unterbauch beim Schießen direkt wieder vorhanden. Das besonders merkwürdige ist, dass mir ein normales Lauftraining nie Schmerzen bereitet. Laufen gehen ist überhaupt kein Problem. Dann, nach einiger Zeit weiter dehnen, bin ich erneut zum Sportmediziner gefahren. Diagnose diesmal ist eine chronische Zerrung in der rechten, schrägen Bauchmuskulatur. Ultraschall wurde durchgeführt und keine Flüssigkeitsansammlung am Schambein etc. Entdeckt. Auf Röntgenbilder war die Symphyse angeblich ganz leicht verändert. Habe dann noch eine Überweisung zum MRT bekommen. Der Arzt dort konnte auf den Bildern des MRT absolut nichts erkennen. Also ich dannnnn mit den Bildern wieder zum Sportartz bin, meinte dieser, man könne schon sehen, dass die Schräge Bauchmuskulatur beeinflusst ist. Er hat gesagt, dass ich nun 6 Wochen intensives Krafttraining (3h pro Woche) für den Rücken und die Brust, also insgesamt für den Oberkörper machen soll. Das habe ich nun auch wirklich eisern durchgezogen, jedoch das gleiche Spiel: Ich habe zwar im Alltag und beim Laufen keine Schmerzen, aber an Schießen und Fußball ist weiterhin nicht zu denken. Ebenfalls versucht, habe ich es schon mit der Einnahme von Wobenzym Plus und heißen

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