Darf man seinen Gegner selber disqualifizieren wenn kein Schiedsrichter da ist?

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2 Antworten

Normalerweise ist immer ein (Ober-)schiedsrichter am Platz. Wenn es kein ausgebildeter Schiedsrichterobmann des heimvereins ist, dann ist dies immer der gegnerische Mannschaftsführer. Also, ist eigentlich immer ein Schiedsrichter am Platz. Man kann den gegnerischen Spieler als Spieler sicher nicht disqualifizieren, wohl aber unter Protest weiterspielen und dies im Spielbericht vermerken. In diesem Fall entscheidet dann der Spielleiter des Verbandes der für die jeweilige Liga zuständig ist.

Du sprichst jetzt sicher von den Medenspielen, oder von Spielen bei denen erstmal kein Schiri am Platz ist. Disqualifizieren kannst du so einen Gegner nicht. Das kann nur der (Ober-)Schiedsrichter. Im konkreten Fall kenne ich die genaue Regel nicht, aber in Mannschaftsbewerben kann man sich eigentlich immer untereinander einig werden. Ansonsten gibt es klare Vorschriften, wie lange solche Pausen dauern dürfen. Wenn dein Gegner eine zu lange Pause macht, ist das nicht regelgerecht, und muss vom Oberschiedsrichter geahndet werden. Im Regelfall kann man so etwas auch seinem gegner gestatten, wenn er dies nicht zu seinem Vorteil nutzt. Im schlimmsten Fall, kannst du deinen Gegner dazu zwingen, dass er in so einem Fall evtl. eine Verletzungspause zu nehmen hat. Es spielt sicher eine Rolle, von welcher Art von Tennisturnier du sprichst. Im Zweifelsfall muss den Oberschiedsrichter herbeiholen lassen.

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