Bis wieviel Meter ist ein Berg für den Asthmatiker unbedenklich?

3 Antworten

Wie Pooky schreibt, kommt das sehr auf die individuelle Situation drauf an. Hier würde ich vielleicht mal mit einem Arzt (vielleicht sogar eher ein Sportarzt) drüber sprechen.

Hallo  Miezie, meine Erfahrung war, dass ich oft 500 Höhenmeter in weniger als 30 Minuten vor etlichen Jahren schaffte.  Die Freiheit vom Pollen bei der Höhe spielte auch eine Rolle.  Ich denke, dass Ihre Base sich vor den Medikamenten und einer Spraykarriere in Acht nehmen soll. Das Geschäft mit der Angst ist schlimm.  Kräftiges lautes Einatmen durch die Nase entspannt die Bronchien und beweist, dass die sogenannten Medikamente Abzocke und auf gar keinen Fall alternativlos sind.

Ich würde Ihrer Cousine die Atemübungen nach Frau A.N.Strelnikova empfehlen.  Man googelt nach  "Strelnikova Excercise to reduce Asthma Attacks." Dann kommt ein längeres Video auf englisch, gefolgt von sehr ansprechenden weitere Videos.  Sie sind sehr wichtig und auf ihre Art charmant und mit physiotherapeutischem Verstand präsentiert. Der Clou ist wohl dabei, dass man sich auf die scharfe und deutlich hörbare Einatmung konzentriert, was per Reflex die Bronchien erweitert, siehe "Nasal reflexes Implications for exercise,breathing and sex" von J.N Baranuik et al. wonach Tiefatmen im Anfall die Bronchien erweitert. (41).Also man korrigiert die asthmatische Mundatmung mit ihrer fatalen Auswirkung für die Bronchien durch Anwenden einer besseren natürlichen Technik

Ich würde eine Grenze so um die 1000m setzten, da die Luft ab 1200m schon spürbar dünner wird (z.B. St. Moritz). Wenn du Berge mit einer Höhe von um die 100m hast ist es doch ideal, dann kannst du mit deiner Cousine etwas "trainieren", bis sie sich an den wenigen Sauerstoff gewöhnt hat, und Euch dann auf 1200m steigern.

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