Bewirkt ein Gewichtsverlust auch bei Freizeitsportlern eine Leistungssteigerung beim Mountainbiken?

3 Antworten

2 bis 3 Kilo wirst du schon merken, allerdings bringt das jetzt keine Quantensprünge. Und der Körper gewöhnt sich schnell daran, die Steigerung lässt sich nicht beliebig fortsetzen. Extra deswegen abzunehmen lohnt sich wohl kaum, die Gefahr ist auch groß, dass du die Kilos schnell wieder drauf hast. Nimmt man aber durch mehr Training nebenbei noch ab, ist es ein hübscher Nebeneffekt.

Natürlich ja, dafür gibt es sogar eine Formel. Die habe ich allerdings nicht im Kopf, vielleicht ein anderes helles Köpfchen hier. Nur soviel: Mann kann die Ausdauerleistungsfähigkeit eines JEDEN Sportlers unter anderem mit der "relativen maximalen Sauerstoffaufnahme" kurz "rel. VO2max" angeben. Diese gibt an, wie viel Sauerstoff in Milliliter der jeweilige Athlet pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen und verwerten kann. Sinkt nun das Gewicht des Sportlers, weil er 2kg Fett abgenommen hat bei gleich bleibender absoluter Leistungsfähigkeit, steigt dadurch die "rel. VO2max" an. Das bedeutet einen Leistungsgewinn zu erzielen ohne wirkliche Zunahme der absoluten Leistung. Das ist ein klarer Vorteil. Besonders wenn die Athleten gegen die Schwerkraft arbeiten müssen, und Höhenunterschiede bezwingen müssen. Da zählt jedes Kilogramm.

Ich treibe in meiner Freizeit Sport und merke, dass ich ein besserer Kletterer bin, wenn ich weniger Speck auf den Hueften habe. Blosse Gewichtsabnahme hilft mir aber nicht, ich muss auch wirklich unnoetiges Fett abnehmen. Wenn Du auf Platz zwei liegst, kann dich blosses Abnehmen auf Platz eins katapultieren. Wenn Du allerdings auf Platz 315 reinkommst, dann ist es ziemlich egal, wieviel Du abnimmst - das ist aber bei Profis genauso.

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