Bewegungsmangel und deren Folgen?

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Muskelatrophie bezeichnet man das verschwinden von Muskelmassedurch die Verschmälerung der Muskelfasern. Muskeln atrophieren beispielsweise, wenn sie nicht beansprucht werden; so bei bettlägrigen Patienten oder Personen mit Gipsverband. Es liegt dann eine Inaktivitätatrophie vor. Sie ist reversibel, das heisst, durch gezieltes Training wieder rückgängig zu machen. Ist der versorgende Nerv eines Muskels durchtrennt, atrophiert der Muskel vollständig. Diese neurogene Muskelathrophie führt innerhalb von sechs Monaten bis zwei Jahren zum schrumpfen der betroffenen Muskeln auf etwa ein viertel ihrer ursprünglichen grösse. Die abgebaute Muskelmasse wird zum Teil durch Bindegewebe ersetzt. Dieser Vorgang ist irreversiebel ( unumkehrbar).