Belehrung über Regel

3 Antworten

Danke für Eure Antworten. Ich bin weit davon entfernt, im nachhinein ein Faß aufmachen zu wollen. Meine Frage war eher grundsätzlicher Natur, ob so etwas ein Regel/Etikettenverstoß ist oder nicht. Gruß, PaulUwe

Du hättest das Spiel unterbrechen und das Kampfgericht um Klärung bitten müssen. Das Weiterspielen war dein Einverständnis der Situation. Konsequenzen gibt es hier so gesehen keine, denn es lag an dir den Entscheid anzufechten.

Dass das Mitglied der Turnierleitung hier keine gute Figur macht steht auf einem anderen Blatt. Ich hatte übrigens gerade dasselbe erlebt. Das ist aber eine andere Geschichte.

Die Handhabung von provisorischen Bällen sollte tunlichst vorab von der Turnierleitung genau festgelegt werden. Die Frage ist also nur in Kenntnis der Auschreibung klar zu beantworten, sonst gilt die Bewertung der Turnierleitung. Die gälte im Übrigen auch im anderen Fall, weil: bei wem will man Beschwerde einlegen ?

Die meisten Varianten des Vierers (Vierer mit Auswahl-Drive, Klassischer Vierer und Chapman-Vierer) sind keine in den offiziellen Golfregeln behandelten Formen des Wettspiels und auch niemals vorgabewirksam. Dies trifft nur auf den Vierball-Aggregat zu, bei dem jeder seinen eigenen Ball spielt und lediglich die Ergebnisse miteinander verrechnet werden.

Es findet sich aber ein tendentieller Tenor, dass beim Chapman / klassischem V. / Auswahl-Drive gar kein provisorischer Ball zugelassen werden sollte, da als besserer Ball der Ball des Partners ausgewählt werden kann.

Ich schließe mich der zuvor geäußerten Meinung an, dass grundsätzlich das Befolgen einer "Anordnung" von vermeintlich regelkundigen Mitbewerbern eigenes Verschulden ist. Jeder Spieler hat die Regeln zu kennen und sich danach zu richten.

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