Frage von Athletics12, 30

Bein Start Augen zu für bessere Konzentration? (Leichtathletik)?

Hallo zusammen, Habe ein Problem, Und zwar habe ich seit 5 Monaten meine lauftechnik umgestellt, habe da auch keine Probleme bin dadurch schneller (ca. 0,5s schneller im Training als zuvor) mein Training sagt dass ich jetzt locker unter 12 s laufen sollte. Ich fühle mich auch stabiler und schneller So nun zum Wettkampf. Beim einlaufen lief alles gut Technik hat gepasst Nervosität hielt sich im Rahmen. Probestart super, auf meine Arme Technik geachtet, erst nach 30 m aufgerichtet.

So dann kam das Kommando, ich saß im Stsrtblock, auf diese Plätze - Fertig , in meinen Gedanken war Start nicht verkacken. . , als der Schuss kam, bin ich im Stsrtblock sitzengeblieben und hab dann nicht mehr auf mich (Technik) geachtet. Dementsprechend war auch mein lauf.

So meine Frage, glaubt ihr wenn ich meine Augen beim Start schließe dass ich mich dann besser konzentrieren kann?

Bzw was habt ihr für Vorschläge? Ich komme im Wettkampf einfach nicht klar. Kann wenn es drauf ankommt mich nicht auf mich konzentrieren.

Ich freue mich auf eure Antworten. Grüße

Antwort
von AijeyLT, 1

Ich denke nicht dass es hilft die Augen zu schließen, ich denke das verwirrt einen total. 

Die Gedanke sind beim Sprint am schwierigsten zu kontrollieren. Du musst versuchen wenn der Starter pfeift in den * "Tunnel" zu kommen, was auch Profisprinter nicht immer schaffen. 

Wenn du dann in den Block musst und merkst, dass du nicht im Tunnel bist dann versuch an nichts zu denken, nicht mal an den Schuss oder an die Technik. Man muss die Technik im Training so oft wiederholen, bis man sie automatisch und ohne darüber nachzudenken macht. 

Genau so ist es auch beim ziehenden Lauf (aufgerichtet). Wenn du nicht über die Technik nachdenkst/im Tunnel bist kannst du lockerer Laufen und die Muskeln können besser zusammen arbeiten.

*Tunnel: Das absolute Ziel eines Sprinters ist im Wettkampf in den "Tunnel" zu kommen. Das bedeutet sie nehmen nichts mehr wahr außer den Startschuss. Deshalb auch Tunnel, weil man es mit der Situation vergleichen kann, dass man alleine in einem dunklen Tunnel ist.    Das hat zur Folge, dass du dich nach dem Sprint an nichts mehr vom Lauf erinnern kannst. 

Gib nicht auf. Der Tunnel ist wie gesagt sehr schwer zu erreichen. Versuch es einfach jeden Wettkampf und irgendwann schaffst du es und merkst wie gut der Lauf dann war. 

Viel Erfolg

Antwort
von wurststurm, 23

Letztlich sollte man das machen was hilft aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die Augen hier das Problem sind, denn du hast dich ja nicht ablenken lassen durch die Augen sondern durch deinen Kopf. Deshalb würde ich dir, auch wenn das jetzt komisch klingt, dazu raten den Kopf abzuschalten. Ich ersetze den Kopf dann mit Ritualen. Ich machen also immer dasselbe; Bis zum Pfiff ein paar kurze Hüpfer, bei Auf die Plätze zum Startblock, Blick in Ruhe auf die Ziellinie, nochmal 2 hohe Hüpfer, ein kurzer Ausruf, dann mit den Händen auf die Tartanbahn, Beine ausstrecken, langsam erstes Bein in den Block, dann zweites, Blick nach unten und Gesäss langsam auf Starthöhe ausrichten. Weil ich in der Vorbereitung in der Regel der letzte bin kommt dann recht bald das Fertig Signal und dann der Schuss.

Dieses Ritual mache ich immer, auch im Training. Das muss genau wie alles andere auch trainiert werden. Dann ist es irgendwann völlige Routine, man kann sich darauf verlassen und der Körper reagiert automatisch, auch ohne Kopf. Damit habe ich noch keinen Start verhauen und ich mache auch keine Fehlstarts, auch wenn ich das als Mehrkämpfer könnte.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community