Beim Sprinten-auf keine Sprinttechnik konzentriert!

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Also grundsätzlich nein - man kann und soll sich nicht auf die Technik konzentrieren, denn dann kommt da nur Gewürge raus beim Sprint. Natürlich läuft dein Sohn nach dem Gefühl und macht selbstverständlich jede Menge Fehler, ich nehme mal an vor allem beim Start. Aber dafür trainiert man ja schliesslich. Idealerweise trainiert er die Technik im Training und kann sie dann im Wettkampf, ganz ohne zu überlegen, anwenden.

Da das Laufen zu den genetisch vorprogrammierten Fähigkeiten gehört, sollte man nicht durch das Bewusstsein in die Koordination eingreifen. Das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche. Diese sollen so sprinten, „wie ihnen die Beine gewachsen“ sind. Dass der Sohnemann automatisch auf den Ballen sprintet, zeigt ja schon mal, dass er es richtig macht. Er soll sich aber keinesfalls auf größere Schritte konzentrieren, sondern eher auf eine hohe Schrittfrequenz. Durch gezielte Trainingsmaßnahmen lassen sich jedoch bestimmte Laufparameter auf dem Wege über Gewöhnung beeinflussen. So lässt sich die Schrittlänge dadurch vergrößern, dass man häufiger auf leicht abfallendem Gelände sprintet. Andere Maßnahmen reduzieren das stampfende Laufen zum Wohle eine „ziehenden“ Sprintens. Aber wie gesagt, nicht durch Nachdenken und Bewusstmachen, sondern durch Gewöhnung. Allerdings scheint die Technikverbesserung im Sprint eine fragwürdige Sache zu sein. Auf einen Frankfurter Sprintkongress vor einigen Jahren konnte mir keiner der anwesenden internationalen Sprinttrainer bestätigen, dass einer der vor ihnen betreute Sprinter jemals seine Technik signifikant verbessert hätte. Daraus müsste folgen: Man kann es oder nicht. Folglich: Den Buben viel und abwechselungsreich sprinten lassen, aber nicht gezielt in die Technik eingreifen.

Am Besten wäre es, wenn er die Technik lernt zu automatisieren. Im Wettkampf setzt er nur das gelernte um. Da ist es normal, dass man nicht alles ganz perfekt macht. Er ist ja auch noch sehr jung. Wichtig ist es ihm die Technik im Training genau zu lernen und diese dann so oft zu trainieren, dass er sie im Wettkampf automatisch im Idealfall richtig umsetzt.

Was soll ich machen - Sport oder kein Sport ?

Hallo Leute ich bin gerade 17 Jahre alt. Ich habe mit c.a. 15 JAhren (also relativ Spät) mit Leichtathletik angefangen, ich war eigentlich erstaunlich gut darin, wenn man bedenkt, dass ich bis dato keinerlei Sportvereine besucht hatte. 1 Jahr darauf habe ich es geschafft die 400m in der Südbayrischen mit c.a. 53 s zu laufen.

Die Sportlerkariere ging mehr oder weniger nach oben. Die Örtlichen vereine schrieben mich an und nachdem mich mein Trainer aus seinem Verein Rausgeekelt hatte, weil ich besser als sein schon seit 6 Jahren Trainierender Sohn war wechselte ich zu einem eher ländlich liegenden Verein.

Dann fing es aber an

Knochenhautentzündung 1. Lungenentzündung Hyperventilation Extreme Muskelkrämpfe 2. Lungenentzündung Feststellung von Asthma Lungenfunktion= 90% /Normaler Leichtathlet 116% Knieprobleme Beidseitig (kann keine Treppenstufe hochsteigen ohne dass es knackst) 3. Lungenentzündung

Ich war zum Entschluss gekommen, dass mein Körper wohl nicht für den Sport geschaffen war. Doch ich liebte diesen Sport und ich liebe ihn immernoch.

Kaum hatte ich mich enschlossen nach nem halben Jahr Trainingspause in den Sommerferien dieses Jahres wieder loszulegen, musste ich dann wegen der oben Beschriebenen 3.Lungenentzündung zeitweiße aufhören.

Dass Training nachzuholen ist kein Problem für mich Muskeltrainings mache ich immernoch mein Oberkörperzustand ist auch 1a.

Nur machen mich diese Lungenprobleme Psychisch und auch physisch fertig. Ich meine... 3 Lungenentzündungen ?? was meint ihr dazu ??

Ich möchte hier nicht rumpussen: Ich meine (abgesehen von den Lungenproblemen) dass mir die Knochen und Knorpelprobleme sehr viel schmerzen zubereitet haben.

Bei 6x Training a 1,5 Stunden in der Woche war das sehr anstrengend mit der Knochenhautentzündung an beiden Schienbeinen. Hinzu kamen wie ebenfalls beschrieben meine oben genannten Knieprobleme (Knaxen bei jeder Treppenstufe) und die zwar recht seltenen aber dafür extrem schmerzhaften Muskelkrämpfe.

Meine Frage: Ist das ein ernstzunehmendes Warnzeichen meines Körpers ?? oder ist das ganz normal ??

Wie würdet ihr an meiner Stelle weitermachen weiterhin Leichtathletik mittelstrecke ? oder aufhören ?

Ich bedanke mich für die antworten

(Eine andere Strecke kommt für mich leider nicht in Frage)

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