Bei Muskelkater weitertrainieren oder lieber pausieren?

4 Antworten

Hallo Dampfwalze,

könnte es sein, dass Du eigentlich 2 Fragen gestellt hast? Ich versuche es mal mit 2 Antworten.

  1. Zu "wissen", ob man einen Muskelkater bekommen wird, lernt man nur durch das intensive Beobachten seines Körpers. Natürlich gibt es Situationen, in denen ein Muskelkater wahrscheinlicher ist, wie z. B. verändertes Training (andere Muskelgruppen, andere Bewegungen, andere Belastungen). Es geht aber immer auch um das Abschätzen der eigenen Form (regelmäßiges Training, Regenerationsphase, Wettkampfvorbereitung). Vor allem wenn man ein Trainingstagebuch führt, lernt man gut einzuschätzen, ob das absolvierte Training einen Muskelkater zur Folge haben wird.
  2. Wenn der Muskelkater da ist, bedeutet das, wie Prince schon sagte, dass es Mikroverletzungen im Muskel gibt, die der Körper erst reparieren muss. Jetzt zu pausieren und den Muskel regenerieren zu lassen, ist kein Zeichen von Schlaffheit oder mangelnder Härte, sondern ein Zeichen von Klugheit. Erst in der Regeneration entsteht der Trainingseffekt dadurch, dass im Muskel die durch die Belastung entstandenen Mikroverletzungen überschüssig repariert werden und der Muskel für kommende Belastungen besser gerüstet ist. D. h. mit anderen Worten, wer nicht regeneriert, bringt sich um den Lohn seines Trainings.

ES gäbe in diesem Zusammenhang noch einiges über Trainingssteuerung, Verletzungsgefahr und Regenerationstechniken zu sagen, aber das war nicht Gegenstand Deiner Frage.

Viele Grüße

Meiner Erfahrung nach ist es besser ganz leicht und moderat weiter zu trainieren, denn der Muskelkater verschwindet dann schneller wieder. Wärme tut auch gut, dass kann ein Saunabesuch oder ein heißes Bad sein.

Der Muskelkater tritt in der Regel am Folgetag eines harten Trainings auf. Wenn er dich ereilt dann ist Wärme hilfreich, da über die Wärme Schadstoffe aus dem Körper besser abtransportiert werden und die Durchblutung und somit der Heilungsprozess des Muskelkaters gefördert wird. Absolute Ruhe benötigt der Muskel zwar nicht, aber wenn Trainingseinheiten auf dem Programm stehen sollten sie leichter Natur sein. Ansonsten gibt es dies angesprochene dazwischen nicht. Entweder du hast einen Muskelkater oder nicht. Der Muskelkater ist auch nicht zwangsläufig vorhersehbar.

muskelzerrung nach muskelkater ?

ich bin heute bei einem wettkampf gestartet mit leichtem muskelkater im rechten beinbeuger. jedenfalls hat es beim dehnen schon stärker wehgetan und gezogen. beim aufwärmen fürs sprinten haben die schmerzen aber nachgelassen, also dachte ich alles wäre in ordnung. dann aber nach dem ende des 100m-laufs konnte ich nicht mehr richtiggehen, also konnte mein rechtes bein nicht mehr strecken ohne das es sehr weh tat.

die zeit war natürlich unter aller sau, weil mein bein wahrscheinlich nicht richtig im normalen "radius" arbeiten konnte beim sprinten- (nebenbei hoffe ich das so, sonst stimmt das ganze training und meine form nicht...)

danach ging es zum weitsprung, in der zwischenzeit habe ich mein bein ruhig gestellt und es ging wieder einigermaßen. dann beim anlauf merkte ich, wie ich kaum richitg beshcleunigen konnte und auf maximalgeschwindigkeit kommen konnte, und schließlich tats dann so weh, dass ich den wettkampf abgebrochen habe (sonst warhscheinlich faserriss und hätte ohnehin nichts mehr auf die reihe bekommen)

bei jedem schritt tut es jetzt sau weh, natürlich bei einer leichten dehnung extrem und auch wenn ich den beuger kontrahiere. wie kann aus einem kaum spürbaren muskelkater eine zerrung werden ? oder ist das was anderes ? das bestätigt doch eigentlich dass man bei muskelkater abolut gar kein sport machen sollte ?

und wie beschleunige ich den heilungsprozess, außer nicht belasten ? schonmal danke

und ich weiß ich hab mich blöd verhalten, ich hätte ev. gar nciht starten sollen oder vorher abbrechen sollen, also bitte keine kommentare in diese richtung :D nur der ehrgeiz war zu hoch

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?