Balanceboard beim Krafttraining?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist sogar eine sehr gute Idee!!! Denn der neuromuskuläre Reiz für deine Muskeln ist wesentlich größer.

Zur Veranschaulichung:

Du trainierst am Seilzug die negativen Flyings.

Das kannst du im sitzen, im stehen, auf einem Bein, auf dem Balanceboard, etc. machen.

Im sitzen hast du die meiste Stabilität. Ist gut für Anfänger um Sicherheit in den Bewegungsablauf zu bekommen.

Im stehen musst du schon Gleichgewicht halten, jedes ziehen ist dadurch etwas anders für deine Muskeln. Dein Gehirn muss jetzt wesentlich mehr Informationen über die Nerven an deine Muskeln senden, damit du nicht umfällst.

Noch deutlicher ist dieser Effekt, wenn du auf einem Bein oder auf einem Balanceboard stehst. Da wird es dann richtig Anspruchsvoll und es herrscht "rush hour" in deinen Nerven von und zu den Muskeln.

Deshalb auch höherer neuromuskulärer Reiz: Es fliessen wesentlich mehr Reize (= Signale) durch die Nerven (= Neuron) zum Muskeln, weil eine ständige Feinsteuerung nötig ist um dein Gleichgewicht zu halten.

Diese Feinsteuerung wird auch "Equilibriumreaktion" genannt, vielleicht ist dir dieser Begriff schon einmal begegnet.

Durch solche Übungen erhöhst du die Qualität deiner Übung immens! Da wird das Herz eines jede Fachmannes höher schlagen.

Solche Übungen sind schöne Variationen eines Kraft-Trainings.

Aber wie physiopro schon gesagt hat, ist es wichtig, dir solche Übungen von einem Fachmann / Fachfrau zeigen zu lassen.

Mit dem Balanceboard kannst du wunderbar deine inter- und intramuskuläre Koordination trainieren. Man kan schon Kraft und Koordination kombinieren. Ist vorallem im Sport sinnvoll. Hängt aber auchsehr vom individuellen Trainingszustand ab. Wenn du soetwas noch nicht gemahct hats solltest du es dir von erfahrenen Trainern zeigen lassen.

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