"Ausradeln" nach dem Sport - Sattelhöhe

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Zum Ausradeln nach dem Training stelle ich den Sattel eine Fingerbreite tiefer, als ich ihn für eine Trainings- oder Wettkampffahrt stelle. Nicht etwa, weil ich einen Knorpelschaden befürchte, den holt man sich durch die geführte Rotationsbewegung praktisch nicht, sondern weil bei der lockeren, flotten Bewegung die Beugemuskeln des Kniegelenks auf der Oberschenkelrückseite schnell in die Dehnung gezogen werden. Das aber mag ein durch Training ermüdeter Muskel überhaupt nicht und reagiert insbesondere bei Sportlern, die ansonsten wenig radfahren, gerne mit einem kleinen Muskelkater. Auf den kann ich ohne weiteres verzichten.

Da ist richtig, die Beine sollten im ausgestreckten Zustand nicht ganz durchgedrückt sein, das ist nicht gut für die Knie. Du solltest bequem sitzen, wenn es sich nicht richtig anfühlt würde ich so lange testen bis es passt.

Hi prinzipiell ist das erstmal richtig würde ich sagen. Allerdings kommt es auch auf das Rad etc. an. Auf dem Rennrad sollte man sich einmal gezielt beraten lassen, bzw. auch das Rad nach der Sitzposition kaufen. Das sollte sicher bei jedem Rad der Fall sein.

Generell ist es nie gut in Leere zu treten, also das Bein komplett durchzustrecken, genauso ist es falsch zu angewinkelt zu fahren. Ein kleiner oft von vielen Händlern für's RR noch durchgeführter einfacher Test ist: Ein Pedal auf unterste 18 Uhr Position, wenn du (eigentlich eingeklickt) die Hacke durchstreckst, sollte dein Fuß in einem rechten Winkel zum Pedal stehen. Wenn das Bein ohne die Hacke durchzudrücken ganz leicht geknickt ist, nicht überstreckt, ist die Sattelhöhe dann ganz gut. Falsch ist es auch wenn du beim Treten mit der Hüfte rumrutschst oder hoppelst.

Hupps das habe ich aber lustig geschrieben: Der rechte Winkel soll heissen, dass der Fuß ganz gerade auf dem Pedal steht, zwischen Pedal und Fuß ergibt sich der rechte Winkel. Wo kann ich hier malen???

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