Ausdauer- contra Krafttraining

2 Antworten

185 bei 68kg und 15 Jahren Ich hatte jetzt ungefaehr 4 Monate Pause vom Krafttraining und 2 Wochen vom Lauftraining und will jetzt wieder anfangen. Ich will sowohl das Kraft- als auch das Ausdauertraining dem Alter entsprechend gesundheitlich vernuenftig mache und trainier letztenendes nur fuer mich selbst. Draussen zu laufen ist im Moment keine Moeglichkeit, werd aber jetzt auf jeden Fall mit langen und langsamen Laeufen anfangen. Ueber meine vergangene Lauftechnik bin ich mir inzwischen mehr als unsicher, nachdem ich mich einigermassen informiert habe, ich bin immer relativ schnell gelaufen und auch nur, um mich wirklich auszupowern, was mit Trichterbrust und selbst in guter Form ziemlich armer Kondition nicht wie das Beste scheint. Also, Laufen langsam und nach dem Training. Ist es empfehlenswert, das Krafttraining in Ober- und Unterkoerper aufzuteilen? Und wie soll "leichtes" Krafttraining aussehen? Ich trainiere (oder habe immer trainiert), bis ich nicht mehr konnte, was doch das Ziel sein soll, naemlich die Muskeln voellig zu erschoepfen?

Ich gehe mal nicht davon aus, dass Du von 15 Jahren Trainingserfahrung schreibst, sonst würdest Du nicht so merkwürdig trainieren.

Mit 15 Jahren bist Du noch im Wachstum und solltest erst mal sämtliche Möglichkeiten über das Eigengewichtstraining und Kraftausdauertraining ausgeschöpft haben, B E V O R Du Dich an das Maximalkrafttraining wagst.

Und: Nein. Krafttraining hat nicht ausschließlich das Ziel, den Muskel völlig zu erschöpfen, sondern einen "ausreichenden" Reiz für ein Muskelwachstum zu setzen, wenn z.B. Hypertrophie das Trainingsziel sein soll.

Wenn Du immer trainierst, bis Du nicht mehr kannst, brauchst Du Dich auch nicht über die extrem langen Regenerationzeiten zu wundern.

Zwar ist Dein Leidenspotential ziemlich groß und Deine Fähigkeit an Deine Grenzen zu gehen ebenfalls gut ausgeprägt, was guten Leistungen im Sport zuträglich ist, aber ein Trainingsprogramm (egal welches) ist normalerweise nicht darauf ausgelegt, den Athleten in jeder Einheit fertig zu machen, sondern setzt gezielt Reize für einen langsamen und kontinuierlichen Leistungsaufbau um verletzungsfrei ein konkretes Ziel zu erreichen.

Nach einer längeren Trainingspause solltest Du nicht gleich wieder mit dem ursprünglichen Pensum (Umfang, Sätze, Wiederholungen, Intensität, Zusatzgewicht, etc.) anfangen, sondern mit der Hälfte oder weniger und Dich langsam an Dein altes Level herantasten. Sonst sind Überlastungsschäden vorprogrammiert...

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Ganz generell sind Laufen und Radfahren als gute Ergänzung zu deinem Krafttraining zu sehen. Vor dem Krafttraining würde ich aber nicht Laufen. Kann es sein, dass du es etwas übertreibst, wenn du so erschöpft bist? Du solltest deine Laufeinheiten verlängern, ggf. langsamer laufen. Und auch beim Radfahren geht es darum, die Ausdauer aufzubauen und nicht zu fahren, bis zum Umfallen.

Muskelaufbau und Fructose!

Hallo, ich habe mal eine Frage & hoffe ihr könnt mir da vielleicht weiter helfen.

Ich mache zur Zeit Diät und zudem Muskelaufbau (alle 2 Tage) und mich beschäftigen ein paar Fragen zu dem Thema.

Ich habe gehört, viele Leute die Fett abbauen und Muskeln aufbauen wollen, verzichten konsequent auf Kohlenhydrate. Diesen Weg würde ich gerne umgehen, da mir ohne Kohlenhydrate komplett die Energie fehlt. Da ich vegetarisch bin, kann ich kein Fleisch essen, um Eiweiß aufzunehmen und Käse mag ich leider auch nicht. Naja und 2 Liter Milch machen sich etwas unpassend auf meinem Diätplan. Deshalb esse ich nun seit einiger Zeit 500g Magerquark etwa 2 Stunden vor dem schlafen gehen. Allerdings pur, und wenn ich dies noch einmal tun muss, kommt mir das ko**en!!! Ich möchte den Quark gerne mit einem Becher Optiwell Himbeer Fruchtjoghurt und etwa 250g TK-Himbeeren, sowie Süßstoff verfeinern, damit ich das Zeug überhaupt noch runter krieg.

Was ich mich jetzt frage ist:

  1. Kann der Fruchtzucker in den TK-Himbeeren und im Fruchtjoghurt, der ja nunmal gleich Kohlenhydrate ist den Muskelaufbau trotz der durch den Magerquark hohen Eiweißaufnahme hemmen?

  2. War mein Krafttraining also quasi völlig umsonst, weil ich am Abend noch Kohlenhydrate zu mir genommen habe, was man ja eigentlich nicht tun sollte?

  3. Sollte ich die Magerquark Mischung lieber einfach ca. 5, statt 2 Stunden vor dem Schlafen gehen essen und danach einfach nichts mehr? Habe ich dann in der Nacht trotzdem genug Eiweiß, um den Muskelaufbau zu unterstützen?

  4. Reicht es, wenn ich nur an den Tagen wo ich Krafttraining mache so eiweißreich esse und an dem einen Tag dazwischen eher Kohlenhydrate... oder muss ich jeden Tag so viel Eiweiß zu mir nehmen? Mit 500g Magerquark nehme ich etwa 60g Eiweiß zu mir und ich wiege 54 kg. Ist das dann ausreichend?

Die Fragen mögen sich ziemlich blöd anhören, aber ich bin da wirklich am grübeln manchmal^^ und wenn ich das google, komme ich immer auf sich teilende Meinungen.

Achja und wie steht es mit Süßstoff? Es wurde ja angeblich nachgewiesen, dass Süßstoff keine Insulinausschüttung bewirkt, weswegen der abends auch ziemlich harmlos sein dürfte, richtig?

Danke schonmal im Vorraus!

AnniLuu

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