Aufschlag return gespielt, obwohl er aus war?

4 Antworten

Der Gegner hat versucht meinen Ball zurückzuspielen und einen Fehler gemacht. Erst danach reklamiert er seinen Aufschlagfehler. Hätte er direkt vor meiner Reaktion seinen Aufschlagfehler reklamiert und meinen Ball nicht zurückgespielt, wäre der Versuch einer Einigung akzeptabel gewesen. Er hat klar und deutlich gemacht einen Vorteil zu erreichen, nachdem er einen Fehler gemacht hat. Mir geht es darum, ein Regelwerk zu finden, worin diese Situation behandelt wird, und insbesondere ein nicht reklamierter vom dem annehmenden Spieler falscher Aufschlag beim Spiel ohne Schiedrichter. Wenn jemand solch eine Regelwerk kennt, wäre ich um einen Hinweis dankbar.

Dafür gibt es Schiedsrichter, die solche Fälle bewerten. War der Ball nicht im Aufschlagfeld, hat dein Gegner einen zweiten Versuch. Wenn ihr nur für euch spielt, dann muss man sich eben irgendwie einigen.

Wenn kein Schiedsrichter vor Ort ist, kann nur jeder Spieler in seinem eigenen Feld entscheiden, ob ein Ball drin oder aus ist. Das ist in diesem Fall der Retournierende Spieler. Gibt er den gegnerischen Aufschlag nicht aus, wird der Punkt normal ausgespielt. Wenn der Ball allerdings ganz klar und offensichtlich aus war und der Retournierende ihn nicht aus gab, sollte man sich fairerweise untereinander einigen und z.B. 2 neue Aufschläge geben. Das kann aber nur der Retournierende anbieten, wenn er einsieht, dass er sich geirtt hatte. Wenn der Ball für ihn drin war, war er drin ...

Woher ich das weiß:
Hobby

Tennis - Aufgabe oder Abbruch - Gibt es einen Sieger?

Spiel ohne Schiedsrichter - Spielstand 0:2 im Tiebreak gegen den aktuellen Aufschläger - Der Aufschläger setzt den 1. Aufschlag an die Netzkante, der Ball rollt zurück Richtung Aufschläger. Der 2. Aufschlag wird ausgeführt, während der Ball noch Richtung Zaun rollt. Der Rückschläger moniert während der Aufschlags verbal lautstark den rollenden Ball, retourniert aber den 2. Aufschlag. Der Punkt wird ausgespielt, wobei der Rückschläger beim Ballwechsel weiter moniert, den letzten Rückschlag des Aufschlägers aber nicht erreichen kann. Der Aufschläger zählt 1 : 2, der Rückschläger fordert Wiederholung des Aufschlags (sog. 2 Neue). In der Diskussion können sich beide Spieler nicht auf den aktuellen Spielstand einigen. Daraufhin verlässt der Rückschläger, der im Tiebreak noch diesem Aufschlag 2:0 führte, den Platz und erklärt, dass er nicht mehr weiter spielen will. Der Rückschläger bietet seine Bereitschaft zum Return beim Spielstand 1:2 an. Der Rückschläger nimmt das Schleppnetz und zieht seine Platzseite ab. Gibt es bei diesem Sachverhalt (Spielaufgabe) einen Abbruch-Sieger?

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Welche Taktik habt ihr nun bei der neuen Zählweise im Squash?

Beim Squash wurde ja die alte Zählweise bis 9 Punkte pro Satz, wobei man nur bei eigenem Aufschlag punkten kann, geändert. Jetzt wird jeder Satz bis 11 Punkte gespielt, aber es zählt jetzt jeder Punkt, egal ob man Aufschläger ist oder nicht. Das bedeutet auch dass es sehr schmerzhaft sein kann, wenn man zuviel riskiert, weil man gelcih den Punkt verliert, wo es früher erstmal Aufschlagwechsel gegeben hat. Man wird also für riskantes viel schneller "bestraft". Natürlich gilt diese Regelung immer für beide Spieler, aber ich bin mir nun nicht mehr sicher, welche Taktik jetzt besser ist? Soll man dem Gegner mehr Chancen zum Fehler geben und weniger riskant spielen, oder braucht man seine Spielweise gar nicht umstellen? Habt ihr eure Taktik mit der neuen Zählweise umgestellt?

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