Atmung beim Ausdauersport (Radfahren, speziell Mountainbike)

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Auf die Atmung brauchst Du weniger zu achten, sondern sie stellt sich automatisch richtig ein.

Vielmehr sehe ich Dein Problem darin, dass Du das Radfahren nicht gezielt trainierst, sondern offensichtlich nur so fährst.

Um im Radfahren die Ausdauer zu trainieren, sind vor allem zwei Dinge wichtig: Intensität, Häufigkeit und Dauer. Intensität bedeutet, dass Du sie so wählen solltest, dass Du eine eher moderate Belastung hast, etwa 60 bis 70 Prozent der individuellen maximalen Herzfrequenz. Eine zu hohe Intensität ist für das Ausdauertraining ineffizient, weil die Energiebereitstellung ineffizient ist.

Die Dauer ist wichtig, weil hierüber bestimmt wird, wie lange Du die Belastung letztlich durchhältst. 30 bis 50 Kilometer am Stück zu fahren, reichen letztlich nicht aus, um auch 80 Kilometer ohne Probleme fahren zu können. Daher solltst Du schon Deine Trainingsleistung an die angestrebte Fahrleistung anpassen.

Dann kommt es auch auf die Häufigkeit an. Wer nur einmal die Woche trainiert, wird nicht an die Leistungen anknüpfen können, die jemand erreicht, der öfter trainiert. Um hier eine nennenswerte Verbesserung zu erreichen, sollte man schon mindestens dreimal die Woche auf dem Rad trainieren.

Motocross. Nach Unfall immer schlechter

Hallo zusammen, ich habe ein Problem, dass mich momentan sehr quält. Ich fahre seit einigen Jahren leidenschaftlich gerne Motocross. Auch Rennen und Wettbewerbe fuhr ich bis vor 1 Jahr recht erfolgreich mit.

Nun hatte ich vor ca einem Jahr 2 Unfälle hintereinander, die beide sehr schmerzhaft waren und eine lange Pause erzwangen.

Lust auf diesen Sport habe ich weiterhin und übe ihm nach der Genesung auch weiterhin aus. Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich mit jedem Training schlechter werde. Ich kann nichtmehr das bringen, was ich vor den Unfällen geschafft habe. Auch die Ursache kann ich ausmachen: Es ist Angst!

Ich fahre Hindernisse und Sprünge immer langsamer bzw gar nicht mehr. Nehme ich mir dann den Mut und will in der nächsten Runde eben diese Hindernisse so wie früher bewältigen, bekomme ich wenige Meter davor diesen abrupten Angstimpuls im Kopf, bremse und fahr nebenher.

Jede kleine "Ausserplanmässigkeit" beim Fahren zwingt mich wieder weiter nach unten. Also rutsche ich mal kurz weg, ohne dass etwas passiert, ohne bin ich knapp einem Sturz entgangen, so kann ich auch diese Stellen nichtmehr unbezwungen befahren.

So wie es momentan ist, macht der Sport keinen Spass, bzw auch keinen Sinn. Ich weiss nicht wie ich die Blockade aus meinem Kopf gelöst bekomme.

Ich fahre so gern, ich übe auch mehrmals wöchentlich, wie damals. Aber ich schaffe einfach keine Verbesserung mehr.

Ich möchte den Sport nicht wechseln, sondern einen Auslöser finden, der mich wieder weniger ängstlich fahren lässt. Rein technisch und körperlich kann ich so ziemlich jeden Sprung und jedes Hindernis meistern, aber mein Kopf stellt sich da in den Weg.

Ich hoffe nun, dass ich einige ähnliche Erfahrungen hier lesen kann, bzw man mit Tips geben kann, wie ich aus diesem "Teufelskreis" wieder herauskomme.

Ich danke Euch sehr.

Viele Grüße Marco

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