Atmen in der Höhe?

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da der Sauerstoff in der Höhe knapper ist, muß man mehr (schneller und tiefer) atmen um die Roten Blutkörperchen mit Sauerstoff aufzufüllen. Aklimatisiert ist man, wenn die Zahl der Blutkörperchen ausreichend gestiegen ist. Die Aufnahmekapazität ist dann besser und man atmet wieder normal (hängt natürlich von der Höhe ab). Bergvölker sind daran gewöhnt und haben eine höhere Anzahl von Blutkörperchen. Leistungssportler machen sich dies gern zunutze: Training in Höhe -> mehr Blutkörperchen ->mehr Leistungsfähigkeit in niederen Regionen.

Eine spezielle Atemtechnik gibt es nicht, da der Atemvorgang vom vegetativen Nervensystem vorgegeben ist und auch unter Last automatisch einen gewissen Rhytmus annimmt. Einzig allein die Tatsache das in der Höhe eine dünnere Luft herrscht führt anfangs dazu das unter Last eine schnellere Atmung vorherrscht. Nach der Aklimatisierung pendelt sich dies, wie jogger schon geschrieben hat, wieder ein.

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