Atme ich beim laufen falsch?

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4 Antworten

Seitenstiche kommen vom Zwerchfell. Durch eine hohe körperliche Belastung wird die Atmung schneller und tiefer was das Zwerchfell sehr stark belastet. Im Falle der Seitenstiche erfährt das Zwerchfell eine Sauerstoffunterversorgung worauf es sich verkrampft und Schmerzen verursacht. Auch eine starke Belastung eines untrainierten Menschen kann zu anfangs Seitenstiche hervorrufen. Je besser der Trainingszustand desto besser kann das Zwerchfell mit Sauerstoff versorgt werden, so das Seitenstiche hier nur noch selten oder gar nicht auftreten. Eine falsche Atemtechnik kann hier sehr schnell zu einer Sauerstoffunterversorgung und somit zu Seitenstichen führen. Generell solltest du gleichmäßig ein und ausatmen.

hallo kattinka,

leider muß ich den vorrednern wiedersprechen. seitenstechen hat nichts mit falscher atmung zu tun. Dr. Marquardt geht in seinem neuen buch auch auf das thema seitenstechen ein. und ich kann die meinung auch nachvollziehen. also, meistens haben ja anfänger mit seitenstechen zu kämpfen. daher denke ich auch, dass es einfach damit zu tun hat, dass man relativ untrainiert ist. das heißt, dass der anfänger einfach zu schnell unterwegs ist. es gibt keinen wissenschaftlichen beweis für das auftreten von seitenstechen. ich empfehle dir, dass du es langsam angehst, verringere einfach deine laufgeschwindigkeit.

Kattinka 26.07.2009, 20:53

Na seht ihr, man kann nicht immer auf alte Antworten zurückgreifen. Hennjo sagt wiederum es hat nichts mit der Atmung zu tun. Es gibt ja immer wieder neue Studien. Also ich werd mal versuchen mich länger aufzuwärmen und gleichmäßiger zu laufen.

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Seitenstechen wird vor allem durch falsche Atmung begünstigt. Der Schmerz kann dadurch entstehen, dass innere Organe, wie das Zwerchfell, nicht ausreichend durchblutet werden. Auch ein Dehnungsschmerz durch den durch hohe Belastung entstehenden Blutstrom in Milz und Leber kann die Ursache sein.

Um Seitenstechen zu vermeiden, solltest du dich beim Laufen ausreichend aufwärmen, indem du langsam und regelmäßig anfängst. Während des Trainings ist es wichtig, gleichmäßig zu atmen, am besten durch die Nase. Und keine zu hohen Belastungen; das kann man zum Beispiel mit einem Herzfrequenzmessgerät überprüfen.

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