Asthma und Sport?

2 Antworten

Ich würde die Atemübungen nach Frau A.Strelinkova empfehlen, die auf mein Asthma eine starke heilende Wirkung hatte. Bei ihr wird laut (kräftig) durch die die Nase Luft geholt, damit die Lippen zusammengedrückt werden und durch Reflex die Atemwege in der Lunge entspannt, eine Wirkung, wovon man sich durch Fingerdruck an einer Lippe überzeugen kann. 

Auch werden die Hände zusammengeballt, so dass über Energiepunkte gemäß Akupressur, Tuina, Shiatsu oder anderer Formen der "Energiemedizin" die Einatmung ganz ohne Bronchialkrampf unterstützt wird.

Siehe Video gimnastika strelnikovoi perekati

Ein Asthmatiker sollte auf seine individuelle Trainingsintensität achten, d. h. sein persönliches Wohlfühltempo beim Laufen wie Radfahren finden und sich nicht von schnelleren Heißspornen verleiten lassen, deren Tempo mitzugehen. Ich selber habe Anstrengungsasthma, deshalb bin ich nach mehr als 25 Jahren Leistungssport (3000 m bis Marathon) aufs Rennrad gewechselt. In einer Gruppe halte ich bei den meisten Touren-Geschwindigkeiten zwar relativ gut mit, ich fahre allerdings im bergigen Gelände nicht jedes Tempo- und jede Steigung. Ich gehe Zweimal im Jahr zum Lungenfacharzt und lasse einen Belastungstest durchführen. Bei der anschließenden Auswertung stellt der Arzt zumeist fest, "sie waren aktiv; denn ihre Werte sind bestens". Grundsätzlich aber gilt, möglichst keinen Leistungssport mehr zu betreiben; denn der kann bei übertriebenem Ehrgeiz im Alter zum Lungenemphysem führen! Gruß Gabi40

Super Antwort!

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@berlingo

Danke berlingo, nur der eigentliche Fragesteller hält sich leider bedeckt!

Beste Grüße Gabi40

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