Angst vorm Flick auf dem Balken - Turnlehrerin setzt Kind unter Druck

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2 Antworten

Eine Trainerin, die mit solch brutalen Methoden arbeitet, gehört zum Teufel gejagt. Die Konsequenz solcher Methoden ist, dass die Kinder die Freude am Training verlieren, verstärkt Versagensängste - auch bei anderen schwierigen Bewegungsaufgaben - aufbauen und damit in der sportlichen Entwicklung eher gebremst als gefördert werden. Die Zeiten, in denen der persönliche Ehrgeiz der Trainer (und manchmal auch der Eltern) auf Kosten der Gesundheit der Kinder ausgelebt wurde, sollten inzwischen überwunden sein. Dabei gibt es im vorliegenden Fall genügende Möglichkeiten, den Schritt vom niedrigen Balken bis zum Wettkampfbalken gemäß dem „methodischen Prinzip der graduellen Annäherung“ zu erleichtern – man muss als Trainer neben den unverzichtbaren fachlichen Kenntnissen nur die nötige Fantasie und den erforderlichen Einfallsreichtum aufbringen. Mein dringender Rat: siehe erster Satz oder den Verein wechseln!

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Das sind vor allem drei Sachen die du machen kannst; 1. dem Kind zuhause, auf jeden Fall ausserhalb des Trainings Mut zusprechen. Klingt banal aber jede Aufmunterung a la das lief ja schon viel besser als beim letzten mal hilft. Du darfst deine eigene Angst nicht zeigen, sonst überträgt sich das umgehend auf das Kind. 2. den Druck nehmen. Ein Wettkampf oder eine versaute Kür ist nicht das Ende der Welt. 3. sich nicht ins Training einmischen. Das ist Sache der Trainerin. Auch wenns weh tut aber untergräbst du die Autorität des Trainers kann dein Kind ihr nicht mehr vertrauen. Natürlich hast du immer noch den Weg sie aus dem Turnen ganz rauszunehmen. Da musst du dich fragen, ob das wirklich das beste ist für die Tochter oder nur für dich.

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SteinA 20.01.2015, 12:11

Ja das finde ich auch. Wichtig ist auch, dass du genau hinhörst, was dein Kind braucht. Will sie weiter turnen? Will sie den Flick eigentlich können und scheitert nur an der Überwindung oder ist der Gang ins Training eine Qual für sie? Ich denke du weißt selbst am besten, was dein Kind braucht

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