"Anfängerritzel" beim Rennrad?

2 Antworten

Also mir sind die beiden anderen Antworten eindeutig zu technisch. Das macht dein Training auch nicht besser, wenn du die Zähne nachzählt. Schaue lieber, mit welcher Trittfrequenz/Trittkraft du dich wohlfühlst. Das ist ein ganz wichtiger Faktor. Unterm Strich kommt überall das selbe raus, entweder schnell treten und leichter oder langsam und kraftvoller. Das ist ein sehr individueller Prozess und da gibts keine Ritzelempfehlung!

Den jeweiligen Gang kannst Du ja am Rad einstellen - dafür ist doch die Gangschaltung da, Bahnrad wirste ja nicht fahren. Außerdem sollte man drauf achten, dass die Kette nicht "quer" steht. Daher nicht auf dem großen Kranz fahren und hinten das größte Ritzel, das macht die Kette kaputt. Alles andere ist aber erlaubt und gut ist, was sich gut für dich anfühlt. Ich zum Beispiel fahre fast nie vorn auf dem großen Zahnkranz, immer nur auf dem mittlere und hinten die letzten 3-4 Ritzeln. Bei Trittfrequenzen zwischen 60 und 90 Umdrehungen haut das für mich gut hin. Probiere das mal - bin früher auch MTB gefahren.

Durch das Mountainbiken bist du Radsporttechnisch ja vorbelastet. Es kommt im Endeffekt auf das Einsatzgebiet an. Fährst du oft im Bergischen dann sollte die Übersetzung dem auch weitgehend angepaßt sein. Darüber hinaus haben die heutigen Rennräder alle mindesten eine 10 fach Kassette hinten. Das gibt genügend Spielraum zum Variieren. Für flachere bis mittlerer Steigungen ist in meinen Augen die Kombination 50/39 vorne und 13-14-15-16-17-18-19-21-23-26 hinten recht gut. So hast du hinten auch einen kleinen Rettungsring falls es mal etwas steiler wird. Manche fahren vorne auch ein 52iger oder 53 iger Kettenblatt. Durch die enge Abstufung hinten kannst du dies auch gut mit dem vorderen kleinen kettenblatt kombinieren, so das du auch gut und locker im GA Bereich fahren kannst.

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