Am leichtesten aufzubauender Muskel ?

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Es gibt keinen Muskel der sich leichter aufbauen läßt. Der Muskelaufbau erfolgt unter gleichen Voraussetzungen. Unabhängig davon um welchen Muskel es sich handelt. Es gibt natürlich Muskelpartien die individuell unterschiedlich reagieren. Da hat an sich jeder Muskelpartien die subject und durchaus auch objektiv besser auf ein Training ansprechen.

Selbstverständlichlassen sich nicht alle Muskeln gleich leicht aufbauen! „Aufbauen“ heißt, dem Muskel durch Trainingsmaßnahmen einen Trainingsreiz zwecks Anregung eines Dickenwachstums (Hypertrophie) zu vermitteln.

Zwar hat jeder Muskel (genauer: jede Muskelfaser) das Potential, auf gleiche Trainingsreize (= mechanische Belastung) mit gleichem Dickenwachstum zu reagieren. Aber leider ist es nicht möglich, allen Muskeln die ihrem Potential entsprechenden mechanischen Trainingsbelastungen zu vermitteln. Die Gründe dazu sind recht vielgestaltig. Beispiel Trizeps: Der Trizeps besitzt – mit zwei Köpfen vom Oberarm und einem Kopf vom Schulterblatt kommend - am Ellenbogengelenk einen relativ kurzen Kraftarm in Form des Ellenbogenfortsatzes. Auf dem Wege über den großen Lastarm (= Unterarm) lassen sich durch entsprechende Übungen (z.B. Trizepscurls hinter dem Kopf) vergleichsweise große Lastmomente auf den Trizeps packen, so dass man den Querschnitt des Trizeps durch entsprechendes Training auf ein Mehrfaches steigern kann. Gegenbeispiel Wadenmuskulatur: Im Gegensatz zum Trizeps besitzt die Wadenmuskulatur am Sprunggelenk einen vergleichsweise großen Kraftarm, aber in Form des Fußes einen verhältnismäßig kleinen Lastarm. Insofern fällt es schwer, der Wadenmuskulatur diejenigen Lasten aufzubürden, die er problemlos verkraften kann. Das Wadenheben im Sitz mit der Last auf den Knien hat den Nachteil, dass die beiden langen Köpfe des Trizeps surae nur in einem recht entdehnten Zustand arbeiten können. Das Wadenheben im Stand mit der Last auf den Schultern belastet die Wadenmuskulatur zwar in optimaler Länge, kann aber zu Verformungen um Rumpf führen mit der Konsequenz einer nicht optimalen Lastübertragung auf die Waden. Die Folge ist, dass sich mit den Wadenmuskeln bei weitem nicht die prozentualen Zuwächse erreichen lässt wie mit dem Trizeps.

In der Tat lassen sich bei den Muskeln des Menschen solche identifizieren, bei denen sich ein prozentualer Zuwachs problemlos (also „leicht“) erreichen lässt, wie etwa Trizeps, Bizeps, Latissimus, Brustmuskel, und andere Muskeln, bei denen es dies besonders schwer fällt wie z.B. die Wadenmuskeln sowie einige Rumpfmuskeln wie die diversen Bauchmuskeln und der Rückenstrecker.

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