Alternative Behandlungen bei Arthrose

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9 Antworten

Hallo Liebes Forum , und Leidgenossen. Ja , aich ich habe Arthrose IV Grades gehabt. Warum gehabt, ich bin in Stade vor 3 Monaten operiert worden. Und fast Schmerzfrei. Im Gegensatz zu den Schmerzen vorher, sind die Schmerzen nichts. Die Abrasionstechnik ist nicht sehr bekannt, aber bei mir hat es geholfen. Das Team von Dr. Witwitty in Stade hat überdurchschnittlich gut gearbeitet. Aber bei dieser Technik ist Geduld gefregt. Nach der OP an der Hüfte 5 Tage stationär aufgenommen. Und dann noch 8 Wochen voll Entlastung der Hüfte. Dann langsam auflasten mit 15KG mehr alle 4 Tage. Bis zum vollen KörperGewicht. Ich muss noch berichten das ich von zwei Orthopäden als nicht heilbar therapiert wurde, also ein künstliches Gelenk wurde empfohlen. Und jetzt warte ich auf völlige Schmerzfreiheit . Und nach 9 Monaten ist die andere Hüfte dran. In der Klink werden seit 1985 OP nach der Abrasionstechnik durchgeführt. es sind bald 50000 OP's. Ist das nichts. Nach der OP, die arthroskopisch durchgeführt wird, soll sich ein Ersatzknorpel aufgebaut werden, der ist aber nicht ganz so hart wie der original Knorpel. Aber es ist in vielen Fällen auch noch nach Jahren eine folge OP machbar. Wären der OP werden die abgelösten Knorpelreste entfernt und in den Beinknochen ein Millimeter tiefes Loch gefräst. Dann fängt der Knochen an zu Bluten und dadurch werden auch Stammzellen freigesetzt, die sich in der folge Zeit verhärten und den Ersatzknorpel bilden. Mein Fazit, ich würde es immer wieder machen.

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Meine Mutter leidet auch an einer Kniegelenks-Arthrose und behandelt diese seit einigen Jahren mit Hyaluronsäure. Eigentlich kann ich nur ähnliches sagen wie "DeepBlue". Sie empfand die Spritzen auch immer als äußerst schmerzhaft und unangenehm. Letztes Jahr ist sie auch auf Hyaluronsäure-Kapseln umgestiegen und kommt damit gut zurecht. Zudem nimmt sie noch ein Nahrungsergänzungsmittel zum Knorpelaufbau (hab leider den Namen vergessen). Alles im allem geht es ihr recht gut damit, jedoch hat sie auch ab und zu mal schlechte Tage.

Wenn du dich noch über andere Therapiemethoden bei Arthrose informieren möchtest, dann schau doch hier mal rein: http://www.arthrose-aktuell.de/therapie.html. Hier findest du auch ausführliche Infos über die Behandlung mit Hyaluronsäure, Orthokin oder PRGF.

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Hallo Manfred,

ich denke, dass man EIPhenomenons Antwort ergänzen muss: Ich stimme Dir absolut zu, dass ein guter Muskelaufbau elementar ist für die Gelenkschonung, aber durchaus kann man mit vielen anderen Mitteln und Therapien zumindest die Symptome, also Schmerzen lindern.

Neben Schwimmen, insbesondere Aquagymnastik, Radfahren, Walken oder auch Tanzen fördern die Durchblutung, sodass wichtige Nährstoffe in Richtung der geschädigten Gelenke gespürt werden können. Das gute ist an diesen Bewegungsmethoden, dass sie eben gelenkschonend sind. Was die Bewegung angeht, gibt es neben eigenen sportlichen Aktivitäten natürlich auch medizinische Methoden, die die Durchblutung ankurbeln (da hab ich hier eine Seite, die ganz gut textlich und grafisch zusammenfasst, was bei Arthrose zu beachten und zu machen ist: http://www.hhp.de/beschwerdebilder/beschwerden-der-gelenke/arthrose/) Da gäbe es z.B. eine Infrarot-Tiefenwärmetherapie (hab ich mal im Bezug auf Rückenschmerzen gesehen, aber soll auch bei Arthrose recht gut helfen), natürlich die Physiotherapie, aber auch Osteopathie ist nicht zu unterschätzen.

Und neben der nötigen Bewegung ist selbstverständlich auch auf die Ernährung zu achten: wenig Fleisch, genau so wie eher wenig Alkohol und Kaffee.

Antioxidantien, vor allem** Vitamin C und Vitamin E** können das Fortschreiten von Arthrose etwas hemmen. Daher viel davon essen! Besonders antioxidantienreich sind Kohlsorten, vor allem Brokkoli. Auch sollten grünes Blattgemüse, Kürbis und Karotten (wegen des Betacarotins) ausreichend zu sich genommen werden und Vitamin E ist in Nüssen und Vollkornprodukten reichlich vorhanden. Außerdem ist Kalzium der wichtigste Baustein gesunder Knochen und sollte entsprechend ausreichend eingenommen werden. Besonders viel davon ist in Milchprodukten enthalten.

Man muss eben ein wenig aufpassen, sich gesund und fettarm ernähren und vor allem auch was für die Psyche tun, dann kann man seine Schmerzen soweit es möglich ist, lindern!

Allen Betroffenen wünsche ich alles Gute!

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Hallo

..meine Mutter sollte TEP bekommen wg Arthrose III.Grades ......ABER ... ..Dr.Witwitty aus Stade hat eine Stammzellentherapie durchgeführt und nun hat sie Knorpelersatz und ein jungfräuliches Knie....sie ist 67 Jahre alt ......wird komplett von Krankenkasse gezahlt bis auf die MCP Maschiene( manach Kassen zahlen diese aber trotzdem) für Reha ...´diese ersetzt die klassische Krankengymnastik --- es gibt eine menge infos im netz...oder ruft da selber direkt an und lasst es euch erklären und oder macht einen Termin

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Arthrose ist nicht heilbar. Es gibt also nach wie vor keine Patentrezept bezüglich einer Heilung. In wie weit diverse Therapiemassnahmen helfen ist von individuellen Faktoren wie Alter, Stadium der Arthrose etc. abhängig. Ob die Stammzellentherapie eine Alternative ist die Linderung bringt solltest du mit deinem behandelnden Arzt besprechen. Mein Vater hat auch einiges ausprobiert und hat sich letztlich dann für ein künstliches Hüftgelenk entschieden. Der Schweregrad ist entscheidend. Gezielte Bewegung wie Gymnastik, Kraftsport etc. ist nach wie vor sehr gut und kann dazu beitragen das man den Prozess des weiteren Fortschreitens etwas eindämmen kann. Darüber hinaus sagt man dem Kollagen-Hydrosolat nach das es eine sehr positive Wirkung bei Arthrose haben soll und angeblich das Knorbelgeweb aufbauen soll. Meinem Vater wurde diese Kollagen angeraten. Er probiert dieses Mittel derzeit aus um einer weiteren OP der anderen Hüftgelenkseite aus dem Weg zu gehen. Wenn du dazu etwas mehr wissen möchtest kann ich dir einen Bericht einer erfolgreichen Extremsportlerin, die ich persönlich kenne, zu kommen lassen.

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gloria70 30.12.2014, 11:15

....recherchiert im Netz nach DR.WITWITTY aus STADE...meine Mutter ist 67 Jahre alt und braucht kein künstliches Knie seit 2011

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Hi,

die Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose sind vielfältig und richten sich nach dem Schweregrad der Arthrose. Für welche Therapie man sich schlussendlich entscheidet, sollte in Absprache mit dem behandelnden Orthopäden erfolgen und nicht in einem Sportforum. Von welchem "Gelenk" ist hier überhaupt die Rede? Hüfte, Hand, Knie …? Wie weit ist die Arthrose fortgeschritten?

Die Behandlung mit Stammzellen aus dem Fettgewebe macht nur bei einer mäßig ausgeprägten Arthrose Sinn. Aber auch hiermit kommt es zu keiner Knorpelerneuerung. Man kann damit nur die Schmerzen lindern und den Knorpelabrieb verlangsamen – aber nicht stoppen. Wann die Behandlung wiederholt werden muss, ist derzeit wohl noch unklar, weil die Studie zu diesem Thema noch nicht abgeschlossen ist.

Nähere Infos erhältst Du von dem Projektleiter der Studie Professor Ulrich Nöth (u-noeth.klh@uni-wuerzburg).

Meine Erfahrung mit Arthrosetherapien ist eine Hyaluronsäure-Spritzen-Therapie. Ich habe die Spritzen in mein Kniegelenk als sehr unangenehm und schmerzhaft empfunden. Die Behandlung musste alle 10 – 12 Monate wiederholt werden, und mir graute jedes Mal davor. Deshalb schlucke ich seit ca. 1 Jahr Hyaluronsäure Kapseln à 100mg und komme damit genau so gut klar. Sprich: Es geht mir damit besser, natürlich habe ich immer noch Arthrose, und natürlich habe ich mal mehr, mal weniger starke Schmerzen. Aber ich kann damit umgehen.

Gruß Blue

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Ich hab mal was über Hagebuttenpulver gelesen, das soll helfen:

"Auch bei diesen beiden Gelenkerkrankungen profitieren die Patienten vom Hagebuttenpulver. Insbesondere die starken Schmerzen, die mit Arthrose einhergehen, können durch das wertvolle Pulver gelindert werden. Leider sind die Schäden am Knorpel zwar irreparabel und entstehen durch Alterung, dennoch kann mit Hagebuttenpulver die Krankheit erträglicher gemacht werden. Denn gerade diese stören nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden, sondern auch die Beweglichkeit. Auch hier ist wieder der Inhaltsstoff Galaktolipid verantwortlich, der die Schmerzen lindern kann und somit zu einer besseren Beweglichkeit beiträgt. Durch die hervorragende Wirkung ist es sogar möglich, dass die deutliche Besserung bereits nach etwa 2 Wochen einsetzt. Durch die entzündungshemmende Wirkung, die sehr schnell anschlägt, ist der Patient bereits nach kurzer Zeit wieder beweglicher und hat weniger Schmerzen."

Quelle: http://www.hagebuttenpulver.org

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Der einzige Fachmann meines Wissens der komplette Alternative Strategien entwickelt ist Dr. Feil....Google: Feil Arthrose

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Soweit ich weiss gibt es da nichts, was funktioniert. Ausser Muskelaufbau bleibt Dir da nix. Und wenn es zu schlimm wird, halt eine TEP....

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