Alles ums Seilspringen?

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2 Antworten

Hi,

Seilspringen ist eine technisch sehr anspruchsvolle Übung, mit der Du Deine Ausdauer, Koordination, Schnell- und Sprungkraft verbessern kannst. Zudem kann man das Training sehr abwechslungsreich gestalten: beidbeinig, einbeinig, „durchlaufen“, X-Sprünge etc. Zudem kann man das Seil vor-, rückwärts oder über Kreuz schlagen.

Allerdings ist Seilspringen sehr schweißtreibend, und dem Einsteiger wird es kaum gelingen, länger als 10 Minuten zu hüpfen. Deshalb ist gerade zum Einstieg ein Intervalltraining die ideale Lösung. Welches Intervall man wählt, hängt vom individuellen Fitness-Stand ab; z.B. 2 Minuten springen/1 Minute zügig auf der Stelle gehen. Das Ganze 10x, dann hast Du zum Einstieg ½ Stunde verhüpft. Die Zeit kannst Du dann von Woche zu Woche weiter ausdehnen, bis Du 1 ganze Stunde schaffst; die Intervalle kannst Du natürlich auch verändern oder schlussendlich ganz weglassen.

Zu Beginn würde ich jeden 2. Tag springen, wenn genügend Kondition aufgebaut ist, kann man auch täglich springen.

Auch wenn Seilspringen viele Kalorien verbraucht, so kann es Dich beim Abnehmen lediglich unterstützen, denn abgenommen wird in erster Linie in der Küche.

Gruß Blue

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Wie effektiv Seilspringen ist, hängt einmal davon ab, wie intensiv  (Form, Dauer, Häufigkeit) du es betreibst und andererseits, zu welchem Zweck du es ausführst. Zum Abnehmen (Körpergewicht reduzieren) taugt es nicht besonders. Dazu gibt es bessere Methoden, vor allem das kontrollierte Reduzieren der Nahrungszufuhr. Andererseits kannst du durch Seilspringen deine allgemeine Ausdauer verbessern, also das Herz-Kreislauf-System stärken sowie die Haltung stabilisierenden Muskeln (Bein-, Hüft- und Rumpfmuskeln) funktional kräftigen. Ein Dickenwachstum dieser Muskeln
brauchst du jedoch nicht zu befürchten, weil die Belastungsreize des
Seilspringens dazu nicht ausreichen (ausgenommen vielleicht die Wadenmuskeln).

Dauer und Häufigkeit richten sich nach deinem Trainingszustand. Anfangs wird ein halbstündiges Training reichen, unterbrochen durch einige „lohnende Pausen“, also durch Pausen, in denen dein Puls nicht bis zum Ruhepuls absinkt (Faustregel: Zwei Drittel der Differenz zwischen Ruhepuls und Belastungspuls). Dieses Training kannst du 3 bis 4 mal in der Woche mit entsprechenden Regenrationstagen absolvieren. Nach einigen Wochen kann die Dauer gesteigert werden.

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