Änderungen der Ski im Ski- Weltcup: Ändert sich auch der Ski für den Hobbyskifahrer?

5 Antworten

Es ist ziemlich klar, dass sich die Skier im Rennsport wieder verändern, weil der Ski besser auf der Piste liegt, wenn er länger und weniger tailliert ist. Er ist dann einfach ruhiger vom Fahrverhalten her. Dieser Trend wird zwar auch in den Sportgeschäften Einzug halten, ist aber eigentlich nur für gute Skifahrer bzw. für Fahrer interessant, die etwas schneller unterwegs sein möchten. Ich hab früher einen Riesenslalomski von Rossignol mit einer Länge von 205 cm gefahren. Das war bis heute der beste Ski, den ich je hatte. Wesentlich besser als mein jetziger Carver (obwohl der nicht mal übermäßig tailliert ist). Der RS lag einfach viel ruhiger auf der Piste und mit dem konnte man es auch mal krachen lassen, ohne dass man dauernd auf die Kanten gehen muss, weil sonst der Ski zu sehr flattert. Wenn der Trend wirklich wieder dahin gehen sollte, wird das wohl eine meiner nächsten Anschaffungen.

Gruß Schnitzel

Probier mal Freeride Skier aus. Die sind länger und breiter aber weniger talliert. Damit kann man natürlich auch mal gut abseits der Piste fahren, sind aber auf der Piste auch besser zu fahren als die Carver, wenn man es kann.

Ich fahre derzeit am liebsten einen Salomon Shogun, der 191 cm lang ist. Der liegt auf der Piste wie ein Brett, und obwohl er steif ist, ist er vorne aufgerockert und schluckt so alle Unebenheiten.

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Rennski kann man auf keinen Fall mit den Skier aus dem Sportgeschäft vergleichen...die liegen auch mit einer Länge von 165 cm wie Bretter im Schnee! Es hängt natürlich auch vieles von der Disziplin ab... Ich denke auch das die Carver auf jeden Fall erhalten bleiben! Es macht einfach viel mehr Spaß wenn man es KANN!!!! Ältere Leute die das alte runterwedeln gelernt haben kritisieren das CARVEN weil sie es einfach nicht können! Es ist auch lebensgefährlich, wenn die da mit ganz schmaler Skiführung runterfetzen...das kann mit Carvingski nicht gut gehen! Mit der Carvingtechnik steht man grundsätzlich viel sicherer und ausbalancierter am Ski. Auch im Weltcup werden sie beim Carven bleiben (RTL + SL) nur es wird eben ein bisschen entschärft, was auch gut ist. Die Ski waren zum Schluss wirklich richtige Waffen und Verletzungen vorprogrammiert!

Naja, Carven zu lernen ist nu wirklich nicht schwer. Im Prinzip ist der Bigmountain Stil auch nur ein variables Carven. Allerdings steht man da enger, als beim Carven auf der Piste und das im Gelände. Das tut man, weil man bei breitbeinigem Stand die Außenkante des Innenski schlechter belasten kann und weniger Druck auf die Kanten bringt. Wenn du dir die Rennfahrer anschaust, die stehen auch nicht so breit auf den Skiern wie die Carver.

Insofern ist das, was die meisten Leute als "sichere Carvingtechnik" auf der Piste, eher unvermögen technisch sauber zu fahren. Das Carven ist nichts neues, das haben die Rennläufer schon immer gemacht. Damals war es eben einfach der durchgezogene Schwung.

Aber ich gebe dir recht, dass die Carvingskier, die im Rennsport verwendet werden, zu gefährlich sind. Da geht es wirklich nur noch um Halt und dann bleibt so ein Ski eben mal hängen. Das ist natürlich bitter, wenn man mit den Z-Werten fährt.

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In Österreich hat ein ORF Artikel mit dem Titel "Der Ski-Weltverband FIS will Carving Ski schrittweise verbieten!" viele Skifahrer verunsichert.

In folgendem Mietski Blog wurde dieses Thema ausführlich behandelt und liefert auch Informationen dazu wohin sich der Skisport für Hoppy-Skifahrer entwickelt:

http://mietski.wordpress.com/2011/07/19/carving-ski-verbieten/

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